
Der Wohnungsneubau in Deutschland bleibt auf niedrigem Niveau. Wenig überraschend bestätigen die neuen Zahlen Prognosen wie die bekannte Pestel-Studie. Während die Anreize und der wohnungsbaupolitische Anschub fehlen, gibt es bei Sanierung und Modernisierung einiges an Potenzial zu aktivieren.
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Es ist gerade mal 15 Jahre her, da schalt man Deutschland als Europameister bei den Bau- und Immobilienkosten – die deutschen Politiker taten dies Übrigen auch, wenngleich meist mit wenig Ahnung, wie sich Bau- und Immobilienkosten im Detail unterscheiden.
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Aussitzen und Abwarten bringt unsere Wirtschaft in schwierigen Situationen ebenso wenig weiter, wie hektische Konfusion und Gießkannentaktik, wenn’s wirklich brennt.
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„Das Umsatzvolumen dürfte in diesem Jahr um 4,5 % auf 84,3 Mrd. € zunehmen. Wachstumsbeiträge kommen dabei aus dem Wirtschaftsbau mit + 9 % und aus dem öffentlichen Bau mit + 7 %. Im Wohnungsbau ist ein Umsatzrückgang um 3,5 % zu erwarten.
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Zwar kommt das Wort 'Wohnungsbau' auch im Begriff 'Nichtwohnungsbau' vor, aber davon abgesehen hatten die beiden Sparten auch im zweiten Quartal 2008 wenig gemeinsam. Im Gegensatz zum vor sich hin schwächelnden Wohnsektor sind in diesem Zeitraum die Genehmigungszahlen im Nichtwohnungsbau im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 14 Prozent gestiegen.
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Zugegeben, statistische Werte sind mit Vorsicht zu genießen – das Bonmot „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“, kommt nicht von ungefähr. Indes führen wir in Deutschland seit vielen Jahrzehnten eine penible Neubaustatistik und zählen überdies in Bestandsaufnahmen immer wieder auch die Altsubstanz durch.
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