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Wohnungsneubau verlagert sich in die Zentren
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Wohnungsneubau verlagert sich in die Zentren

Bedarfsgerechte Wohnkonzepte und ÖPNV-Erweiterung

Neu gebaut wird offensichtlich zunehmend nur noch dort, wo die Perspektiven für Arbeitsplätze und damit sicheren Einkommen am günstigsten sind. Während in den neun wichtigsten westdeutschen Ballungszentren 2007 nur knapp 5 Prozent weniger Wohneinheiten genehmigt worden sind als im Jahr 2003, ist der Wohnungsneubau außerhalb dieser Regionen regelrecht abgestürzt.

Teilweise war ein der Rückgang fast bis 50 Prozent zu verzeichnen. Als Ballungsräume erfasst die Statistik die Städte Hamburg, Bremen, Hannover, Stuttgart, Nürnberg, und München samt Umgebung. Dazu kommen die Gebiete Rhein-Ruhr, Rhein-Main und Rhein-Neckar. Von den rund 155.000 Baugenehmigungen des vorletzten Jahres entfallen mittlerweile fast 48 Prozent auf diese Regionen – das sind 9 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr 2003. Dabei haben hier die Geschosswohnungen (34.400 zu 32.000) fast mit den Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern gleichgezogen. Allerdings sind durchaus signifikante Unterschiede festzustellen.

Während in den Kernstädten beinahe doppelt so viele Wohneinheiten auf der Etage entstehen wie in Eigenheimen, kommen Letztere im unmittelbaren Umland auf das Anderthalbfache der Geschosswohnungen. Ein Trend lässt sich klar feststellen: Bauherren und Käufer versuchen die Entfernung zwischen Arbeitsplatz und Wohnung möglichst gering zu halten. Stadtnahes Wohnen wird also gegenüber dem weiteren Umland klar favorisiert. Es ist deshalb an der Zeit, dass die Wohnungs- und Baulandpolitik dieser Entwicklung folgt und die städtische Peripherie für zukunftsgerichtete Wohnkonzepte öffnet. Die Zukunft wird mit großer Sicherheit nachhaltigen und energiesparenden Wohnkonzepten gehören – und dazu gehört auch ein schnell erreichbarer Stadtanschluss zum Öffentlichen Personennahverkehr.

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