

Wo steht das Handwerk in diesem Land?
Wer diese Frage als nicht so wichtig betrachtet, verkennt, dass unsere Gesellschaft in hohem Maße auf Image ausgerichtet ist. Biste was, haste was – oder, noch besser, kriegste was. Das merkt man spätestens bei einer Kreditnachfrage auf der Bank, wo das Handwerk im Allgemeinen nicht zu den kreditwürdigsten Top-Performern zählt.
Und wer ist daran schuld? Die öffentliche Meinung, die zwar als selbstverständlich voraussetzt, dass sich das Bauhandwerk exzellent mit Werkstoffen, Produkten und Arbeitstechniken auskennt, die aber zugleich dessen Unzuverlässigkeit und Preistreiberei beklagt? Da könnte man fast denken, die so gescholtenen könnten selbst schuld sein an ihrer Image-Misere.
Unternehmerischer Erfolg stellt sich heute nicht mehr allein aufgrund facettenreicher Technikkompetenz ein. Für die Außenwahrnehmung zählen weiche Faktoren mindestens ebenso. Sympathische soziale Verhaltensweisen und ein bedachtes Kundenmanagement gilt es aber nicht nur zu leben, sondern auch konsequent zu kommunizieren, damit es „draußen“ registriert wird – dann haben alle etwas davon. Dazu möchten diese Inhalte beitragen.