

Der Putz. Witterungsschutz und optische Gestaltung. Putz ist ein Oberbegriff für verschiedene Arten von Putzmörtel, Oberflächen und Anwendungen. Man unterscheidet verschiedene Arten von Putz, entweder nach den Bindemitteln (wie z. B. Lehm-, Kalk-, Kalkzement-, Zement-, Gips-, Silikat-, Kunstharz- oder Siliconharzputz), nach der Art der Oberflächen (wie z. B. Kratz-, Reibe-, Rillen-, Scheiben-, Modellier-, Filz-, Glatt-, Buntstein-, Landhaus- oder Klosterputz u. a.), nach der Anwendung (wie z. B. Innen-, Außen-, Unter- oder Oberputz) sowie nach den Eigenschaften (wie z. B. Sanier-, Leicht-, Wärmedämm-, Brandschutz-, Akustik- oder Sperrputz).
Putzschäden können auftreten in Form von Abplatzungen, Ausblühungen, untergrund- oder putzbedingten Rissen, Verschmutzungen, mikrobiellem Befall, Farbtonveränderungen und dgl. In jedem Fall sollte vorab geprüft werden, ob die Schäden nur an der Oberfläche auftreten oder die gesamte Putzschicht betreffen.