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SAKRET Abdichtung mineralisch

Rissüberbrückende Einkomponenten-Dichtungsschlämme

Verbundabdichtung unter keramischen Fliesen- und Plattenbelägen gegen nicht stauendes, drückendes Wasser in Feucht- und Nassräumen sowie auf Balkonen oder Terrassen. Im Verbund auf mineralischen Untergründen geeignet.

  • Rissüberbrückend bis 0,2 mm
  • Roll-, streich- und spachtelfähig
  • Kunststoffvergütet
  • Atmungsaktiv
  • Staubreduziert
Für innen und außen
Für Wand und Boden

Wird nah am Wasser verbaut: Die SAKRET Abdichtung mineralisch dichtet Dir alle Orte ab, die häufiger mal nass werden. Das kann z. B. Deine Küche, Dein Bad, aber auch Balkon oder Terrasse sein. Auf der gesamten Fläche Deines Raumes deckt die Abdichtung nicht nur Deinen Boden, sondern auch Deine Wände ab. Und hast Du noch kleine, störende Risse im Untergrund, ist das auch kein Problem. Denn Risse bis 0,2 mm schließt die Abdichtung einfach mit ab. Wie ihr Name schon sagt, kommt die Abdichtung mit allen mineralischen Untergründen klar. Sie selbst bietet die perfekte Basis zum Verlegen keramischer Fliesen.

Wie Du die Abdichtung mineralisch aufbringst
Die Abdichtung kannst Du per Rolle, Pinsel oder Glättkelle rollen, streichen oder spachteln - ziemlich freie Auswahl also. Für eine tadellose Abdichtung solltest Du sie auch in zwei Schichten auf den Untergrund bringen. Achte dafür auch auf die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Belegreife nach ca. 3 Stunde(n)
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Materialverbrauch ca. 1,1 kg/m² pro mm Trockenschichtdicke
Nassschichtdicke min. 2,2 mm
Reifezeit ca. 1 Minute(n)
Trockenschichtdicke min. 2 mm in mind. 2 Lagen aufbringen
Trocknungszeit 1. Auftrag Rollen/Streichen ca. 1 Stunde(n)
Trocknungszeit 1. Auftrag Spachteln ca. 3 Stunde(n)
Verarbeitungstemperatur + 5 - 25 °C
Verarbeitungszeit ca. 50 Minute(n)
Wasserbedarf ca. 0,27 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Der Untergrund muss fest, staubfrei, trocken und tragfähig sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämmen, Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen rückstandslos entfernt werden.

Vor dem Aufbringen des Materials ist der Untergrund zwingend mit einer Grundierung (z.B. SAKRET Universalgrundierung) zu behandeln (die Angaben zum untergrundabhängigen Mischungsverhältnis, entnehmen Sie bitte entsprechendem Datenblatt).

Vorhandene Fugen, wie z.B. Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen aus dem Untergrund sind mit elastischen Fugendichtbändern zu überbrücken und in die Abdichtungsebene zu integrieren.

Zulässige Restfeuchte von:

  • unbeheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,0 CM-%
  • beheizten zementgebundenen Untergründen: max. 1,8 CM-%
  • unbeheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,5 CM-%
  • beheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,3 CM-%

Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Die Verarbeitung erfolgt in mind. zwei Arbeitsgängen und wird volldeckend entweder im Roll- (kurzfloorige Fellrolle), Streich- (Pinsel) oder im Spachtelverfahren (Glättkelle bzw. Traufel) gleichmäßig auf den mattfeuchten Untergrund aufgetragen. Die zweite Schicht wird nach ausreichender Trocknungszeit (siehe technische Daten) und Kontrolle auf Fehlstellen der ersten Schicht aufgebracht. Eine durchgehende Mindestschichtdicke von insgesamt mindestens 2 mm im getrockneten Zustand ist einzuhalten. Beim Spachtelverfahren wird die erste Schicht als vollflächige Kontakt- bzw. Kratzspachtelung mit der glatten Seite der Zahnkelle ausgeführt. Danach wird die zweite Schicht zuerst mit einer Kelle mit 6 mm Zahnung aufgetragen und anschließend die Stege mit der glatten Seite der Kelle glattgezogen. Im Roll- und Streichverfahren ist es notwendig so viele Aufträge auszuführen, bis die angegebene Mindestschichtdicke erreicht ist. In stark rissgefährdeten Bereichen, wie Ecken und Wand-Bodenanschlüssen sowie bei Gebäudetrenn-, Dehnfugen und Rohrdurchführungen sind die entsprechenden Dichtbänder und -manschetten und ggf. Dichtecken anzubringen. Diese werden in die noch frische 1. Schicht der Abdichtung satt eingebettet und anschließend die Geweberänder vollständig, mit der 2. Schicht überstrichen bzw. überspachtelt.

Häufig gestellte Fragen

Die SAKRET Abdichtung mineralisch ist eine leicht zu verarbeitende Dichtschlämme, die an Innen- und Außenwänden und -böden unter keramischen Belägen – also Fliesen auftragen wird kann. Sie eignet sich besonders gut auf mineralischen Untergründen wie Estrichen, Putzen, Betonflächen, Mauerwerk oder Faserzementplatten.

Nach dem Anrühren mit Wasser wirken mineralische Dichtschlämmen wasserabweisend und zugleich wasserdampfdurchlässig. So bilden Sie eine atmungsaktive Wassersperrschicht.

SAKRET Abdichtung mineralisch ist roll-, streich und spachtelfähig und lässt sich dem entsprechend einfach verarbeiten. So schützt Du Untergründe von Fliesen- und Plattenbelägen in feuchtigkeitsbelasteten Bereichen sicher gegen eindringendes Wasser.

Wie SAKRET hochflexible Abdichtung ist SAKRET Abdichtung mineralisch mit Kunststoffzusätzen versehen, die Risse überbrücken – allerdings nur bis zu 0,2 Millimetern.

Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck ab. Aber für jede Schicht brauchst Du erfahrungsgemäß 1,1 Kilogramm Material je Quadratmeter. Bei einer 2 Millimeter dicken Trockenschichtdicke solltest Du mit mindestens 2,2 Kilogramm auf den Quadratmeter rechnen.

SAKRET Abdichtung mineralisch rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem entsprechenden Rührer.
Anschließend lässt Du die Schlämme eine Minute ruhen und rührst sie dann erneut gründlich durch.

Denk dran, dass Du das Material innerhalb von 50 Minuten verarbeiten solltest – also rühre nicht zu viel im ersten Arbeitsgang an.

SAKRET Abdichtung mineralisch trägst Du mit einer kurzflorigen Fellrolle, einem Pinsel oder sogar als Spachtel mit der Glättkelle gleichmäßig auf. Denk dran, dass du die Abdichtung mindestens zweimal aufträgst, sonst wird die Wand nicht dicht. Jede Schicht muss trocknen, bevor Du die nächste aufbringst. Dabei soll eine Schicht rund 1,1 Millimeter dick sein – so ist die trockene Schicht mindestens 2 Millimeter dick.

Spachtelst Du, führst Du die erste Schicht vollflächig mit der glatten Seite der Zahnkelle aus. Erst dann trägst Du die zweite Schicht mit einer Kelle mit 6 mm Zahnung auf und ziehst anschließend die Stege mit der glatten Seite der Kelle glatt. Beim Rollen und Streichen führst Du so viele Aufträge durch, bis die Mindestschichtdicke erreicht ist.

Achte auf die Trocknungszeiten: Trägst Du die Abdichtung mit der Rolle auf, solltest Du den Untergrund eine Stunde trocknen lassen vor der zweiten Schicht. Trägst Du sie mit dem Spachtel auf, beträgt die Trocknungszeit rund 3 Stunden. Nach weiteren drei Stunden kannst Du die Anschlussbeläge auftragen.

Natürlich, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – mit fatalen Folgen. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Auch ein Hochdruck- oder Sandstrahlgerät ist oft hilfreich.

Anschließend solltest Du den Untergrund sorgfältig grundieren, bevor Du die Abdichtung aufträgst. Denk dran, dass dieser Schritt je nach Untergrund unterschiedliche Trocknungszeiten erfordert.

Vor dem vollflächigen Auftrag erfolgt zunächst eine „Spezialbehandlung“ der kritischen Stellen. So werden zum Beispiel rund um Bewegungsfugen, Wandecken oder Rohrdurchführungen zusätzliche Dichtmaterialien in die Dichtfolienmasse integriert. Dafür bieten die Hersteller spezielle Dichtbänder oder Dichtmanschetten, die sich in die frisch aufgetragene Dichtschlämme einbetten lassen. Erst wenn diese Detailarbeiten erledigt sind, trägst Du die Abdichtung auf den übrigen Boden- oder Wandflächen auf.

Mögliche Unebenheiten im Untergrund darfst Du nicht mit der Abdichtung ausgleichen, weil das zu Unregelmäßigkeiten und möglicherweise zu Undichtigkeiten führt. Risse und andere Unebenheiten im Untergrund gleichst du daher mit einer mineralischen Spachtelmasse aus – dafür stehen Dir bei uns eine ganze Reihe von Produkten zur Verfügung. Dehn- und Bewegungsfugen aus dem Untergrund solltest Du auch in der Abdichtung übernehmen.

SAKRET Abdichtung mineralisch ist relativ leicht zu realisieren, wenn Du ein paar Sachen grundsätzlich beachtest: Bei allen Arbeiten solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern. Außerdem gilt: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.

Während die Oberflächen trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 25° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.

Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, wenn der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet ist, musst Du kratzen und schaben.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.