SAKRET Außenhaftputz
Als Untergrund für mineralische oder kunstharzgebundene Oberputze und keramische Beläge. Als gefilzter Oberputz auf mineralischen Unterputzen, mit anschließendem Farbanstrich.
- Schichtdicke 2 - 5 mm einlagig (bis 10 mm zweilagig)
- Wasserabweisend
- Gute Untergrundhaftung
- Stoßfest
- Filzbar
- Atmungsaktiv
Der Starke mit ordentlicher Bodenhaftung. Der SAKRET Außenhaftputz hält Oberputz oder auch keramische Fliesen und Platten fest an Deiner Wand – innen und außen. Dafür besitzt er eine super Untergrundhaftung. Weder Wasser oder Frost, noch mechanische Einwirkungen können ihm groß was anhaben. Trotzdem ist er atmungsaktiv und lässt Wasserdampf somit durch. Aber ihm gefällt es nicht nur als stabiler Unterputz. Auch als gefilzter Oberputz weiß er zu glänzen – vor allem mit einem feinen Farbanstrich.
Wie Du den starken Außenhaftputz verarbeitest
Du kannst den SAKRET Außenhaftputz hervorragend mit einer Bohrmaschine und einem passenden Aufsatz umrühren. Beim Auftragen schafft der Putz es bis zu 5 mm in einer einzelnen Lage. Schichtdicken darüber trägst Du in zwei Lagen und bis 10 mm auf. Genaueres dazu liest Du im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Putzmörtel GP CS II – WC1 nach DIN EN 998-1 |
|---|---|
| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | A1 (nicht brennbar) |
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | 1,5 - 5 N/mm² |
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) |
| Körnung | 1 mm |
| Materialverbrauch | ca. 1,3 kg/m²/mm |
| Schichtdicke | 2 - 5 mm Zweilagig: bis max. 10 mm |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 30 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 60 Minute(n) |
| Wasserbedarf | ca. 0,26 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, sauber, tragfähig, frei von Ausblühungen, frostfrei und trocken sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u. ä.) müssen entfernt werden. Für neuartige Putzgründe gelten die diesbezüglichen Verarbeitungs-vorschriften der Hersteller.
Auf glatten und nicht bzw. schwach saugenden Betonuntergründen ist eine Haftspachtelung mit SAKRET Außenhaftputz aufzukämmen. Die nachfolgenden Arbeiten können nach ca. 24 Stunden fortgeführt werden.
Bei saugenden Untergründen empfiehlt sich das Auftragen einer Zwischen-beschichtung mit SAKRET Universalgrundierung (die Angaben zum untergrund-abhängigen Mischungsverhältnis, entnehmen Sie bitte entsprechendem Datenblatt). Dieser reguliert das Saugverhalten des Untergrundes. Im Zweifelsfall Probefläche anlegen.
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppel-scheibenrührer. Der Putz wird auf die vorbereitete Fläche, mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Glättkelle), aufgetragen und danach mit der Richtlatte flächenbündig abgezogen. Bei Putzdicken über 5 mm ist der Putz in zwei Lagen bis zu einer maximalen Putzdicke bis 10 mm zu verarbeiten. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass vor dem Auftrag der 2. Lage, eine Mindesttrocknungszeit des Unterputzes von ca. 1 Tag pro mm Schichtdicke (witterungsabhängig) eingehalten werden muss. Zur Gewährleistung eines guten Haftverbundes zur nächsten Putzlage muss die Oberfläche der ersten Lage aufgeraut werden. Dies kann z.B. mit einem Gitterrabott im bereits angesteiften Materialzustand erfolgen. Danach kann die zweite Lage, ebenso wie vorab beschrieben, aufgetragen werden. Die finale Oberfläche des SAKRET Außenhaftputzes kann nach dem Ansteifen zum richtigen Zeitpunkt gefilzt werden. Sollten auf dem SAKRET Außenhaftputz Fliesen zum Einsatz kommen, muss die Putzoberfläche aufgeraut, bzw. rabottiert sein. Auf gefilzten Untergründen darf nicht gefliest werden. Bevor der SAKRET Außenhaftputz mit nachfolgenden Beschichtungen, z.B. Oberputzen, keramischen Belägen oder Farbanstrichen versehen wird, ist eine Standzeit von mindestens 14 Tagen einzuhalten.
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Häufig gestellte Fragen
SAKRET Außenhaftputz ist ein Allrounder für die Außenarbeiten an Wänden. Der Kalk-zementgebundene Haftputz eignet sich perfekt als Untergrund für mineralische oder kunstharzgebundene Oberputze oder Fliesen. Du kannst ihn aber auch als gefilzten Oberputz auf mineralischen Unterputzen verwenden, den Du anschließend übermalst.
Der Putz zeichnet sich durch eine gute Untergrundhaftung und hohe Stoßfestigkeit aus. Außerdem ist er wasserabweisend, atmungsaktiv und frostbeständig.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeugs und natürlich vom Verwendungszweck: Rechne mit rund 1,3 Kilogramm pro Quadratmeter je Millimeter Schichtdicke.
Den SAKRET Außenhaftputz rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.
Der fertige Putzmörtel ist rund eine Stunde gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Die ansteifende Masse solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren.
Den Putz trägst Du mit einer Glättkelle auf den vorbereiteten Untergrund und ziehst ihn danach mit der Richtlatte flächenbündig ab. Ist der Putz dicker als 5 Millimeter, solltest Du zwei Lagen auftragen. Dabei achte darauf, dass die Unterputzschicht vor dem Auftrag der 2. Lage mindestens 1 Tag pro Millimeter Schicht abtrocknen muss. Außerdem solltest Du die Unterputzschicht aufrauen, damit der Oberputz besser hält.
Ist der Oberputz angetrocknet, kannst Du ihn mit einem Filzbrett glätten – in dem Fall darfst Du aber keine Fliesen mehr darauf anbringen. Willst Du aber Fliesen auf dem Putz anbringen, musst Du den Oberputz etwas aufrauen.
Bevor Du SAKRET Außenhaftputz mit einem Oberputz, Fliesen oder Farbanstrichen versiehst, sollte er mindestens 14 Tagen durchtrocknen.
Vor dem Auftragen von SAKRET Außenhaftputz solltest Du den Untergrund gut vorbereiten. So sollte der Untergrund fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Auch ein Hochdruck- oder Sandstrahlgerät ist oft hilfreich.
Auf glatten oder kaum saugenden Betonuntergründen solltest Du eine Haftspachtelung aufbringen – aber Achtung, die muss 24 Stunden lang trocknen. Einen stark saugenden Untergrund solltest Du grundieren. Das verbessert die Haftfähigkeit und verhindert, dass der Putz aufbrennt, also zu schnell trocknet.
SAKRET Außenhaftputz ist relativ leicht aufzubringen, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.
Während die Wände trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem. Außerdem kannst Du die Wände mit Folie oder feuchten Jutesäcken abdecken, damit sie nicht zu schnell austrocknen.
Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach 20 Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als Bauabfall abgeben.