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SAKRET Beton-Estrich

Zementgebundener Trockenmörtel für Beton- und Estrich-Arbeiten

Zum Herstellen von Betonfundamenten, Betonsockeln und Betonflächen. Auch für Verbundestriche, Estriche auf Trenn- oder Dämmschichten oder Heizestriche geeignet.

  • Schichtdicke 30 - 60 mm
  • Begehbar nach ca. 3 Tagen
  • Belegreif nach ca. 28 Tagen
  • 60 Minuten verarbeitbar
  • Mechanisch hoch belastbar
  • Für Dauernassbereiche
  • Als Heizestrich geeignet
Für innen und außen
Für Boden

Beton hält die Welt zusammen! Und SAKRET Beton-Estrich hält zumindest Dein Haus oder Deine Wohnung zusammen.

Hier kommt der Beton-Estrich zum Einsatz

  • Zum Herstellen von Betonfundamenten, Betonsockeln und Betonflächen
  • Für Verbundestriche
  • Für Heizestriche auf dämmenden Schichten


Dem Beton-Estrich kann so schnell keiner was anhaben. Er ist wasserfest, alterungsbeständig und hat mit Frost ohne Taumittel auch kein großes Problem.

Wie Du den SAKRET Beton-Estrich auf Deinen Boden bringst
Vor dem Auftragen solltest Du den Untergrund für den Beton-Estrich angemessen vorbereiten, z. B. durch das Auftragen einer Grundierung. Den Beton-Estrich kannst Du ganz einfach per Hand und bei größeren Vorhaben auch mit allen möglichen Maschinen verarbeiten. Und achte dabei immer auf die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt!

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Beton C25/30 - XC4/XF1/WF nach DIN EN 206-1 / DIN 1045-2
Estrich CT-C30-F5 nach DIN EN 13813
Baustoffklasse DIN EN 13501-1 A1fl (nicht brennbar)
Begehbarkeit nach ca. 3 Tag(en)
Belegreife nach ca. 28 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung.
Betonkorrosion durch Frostangriff XF1
Betonkorrosion infolge Alkali Kieselsäure Reaktion WF
Bewehrungskorrosion durch Karbonatisierung XC4
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 5 N/mm²
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 30 N/mm²
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Körnung 8 mm
Materialverbrauch als Estrich ca. 2 kg/m²/mm
Materialverbrauch zum Betonieren ca. 2 kg/m²/mm
Schichtdicke allgemein ca. 30 - 60 mm
Schichtdicke als Verbundestrich 30 - 60 mm
Schichtdicke auf Dämmschicht 40 - 60 mm bei Verwendung als Heizestrich, ist die Estrichdicke um den Rohrdurchmesser zu erhöhen.
Schichtdicke auf Trennlage 35 - 60 mm
Verarbeitungstemperatur + 5 - 30 °C
Verarbeitungszeit ca. 60 Minute(n)
Wasserbedarf ca. 0,09 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Als Estrich:
Der Untergrund muss fest, frostfrei, sauber, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen entfernt, extrem dichte oder glatte Untergründe müssen aufgeraut werden. Vor dem Einbringen des SAKRET Beton-Estrich als Verbundestrich ist der Untergrund vorzunässen und mit einer geeigneten Haftschlämme (z.B. SAKRET Kontaktschlämme) vorzuschlämmen.

Bei Anwendung auf Konstruktionen auf Trennlage und Dämmung sind an allen aufgehenden Bauteilen (z.B. Wandanschlüssen, Stützen, etc.) Randstreifen (≥8 mm) anzubringen. Auch bei Verbundkonstruktionen ist das Anbringen von Rand-dämmstreifen zu empfehlen.

Bei der Verlegung im Verbund darf der Untergrund die folgenden maximalen Feuchtigkeitsgehalte nicht überschreiten:

Zulässige Restfeuchte von:

  • unbeheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,0 CM-%
  • beheizten zementgebundenen Untergründen: max. 1,8 CM-%

Bei größeren Flächen (>15 m²), bei spezieller Gebäudegeometrie (z.B. Türdurchgängen, Mauervorsprüngen, etc.) und zwischen separat gesteuerten Heizkreisläufen sind Dehnfugen einzuplanen. Vorhandene Fugen, wie z.B. Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen aus dem Untergrund, sind zu übernehmen.

Als Beton:
Bei der Verwendung einer Schalung sind nur nicht- oder schwachsaugende Schalungen zu verwenden. Diese anschließend mit einem geeigneten Trennmittel vorbehandeln. Bei bewehrtem Beton ist für eine ausreichende Überdeckung der Bewehrung zu sorgen und ggf. Abstandhalter zu verwenden.

Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren für ca. 3 Minuten mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Als Estrich: Den steif bis leicht plastischen Frischmörtel auf den vorbereiteten Untergrund auftragen und mit einer Glättkelle verteilen. Anschließend den SAKRET Beton-Estrich verdichten und mit einer Latte abziehen. Die Oberfläche kann danach ggf. mit einem Holzbrett abgerieben oder mit einer Traufel geglättet werden. Als Beton:
Den Frischmörtel in die Schalung oder Aushebung einbringen und anschließend mit einem geeigneten Werkzeug verdichten und ggf. mit einer Traufel abziehen und glätten. Das Anmischen, Einbringen, Nivellieren und Glätten muss zügig aufeinander folgen. Die Flächen sind so zu bemessen, dass sie innerhalb der Verarbeitungszeit fertiggestellt werden können.

Häufig gestellte Fragen

SAKRET Beton-Estrich benötigst Du zum Beispiel, um stabile Fundamente, Sockel und Flächen herzustellen. Außerdem kannst Du damit verschiedene Estriche legen. Die unterscheiden sich nach ihrer Funktion: Der Verbundestrich beispielsweise liegt direkt auf dem Betonfundament auf und ist die perfekte Unterlage für Fliesen oder Parkett.

Bei Estrichen auf Trenn- oder Dämmschichten liegt der Boden auf einem anderen Material auf. Hier soll der Estrich nicht nur für einen ebenen Boden sorgen, sondern auch gegen Trittschall dämmen und vor Wärmeverlusten über den Boden, bzw. vor zu kalten Böden schützen.

Ein Heizestrich wiederum sorgt für angenehme Wärme: Er enthält nämlich die Heizelemente, zum Beispiel Deiner Fußbodenheizung.

Grundsätzlich gilt: Die Qualität hängt des Estrichs davon abhängt, wie viel Mühe Du Dir gegeben hast – aber das gilt ja im Grunde für fast alle Arbeiten, die Du zuhause durchführst.

Der Unterschied ist einfach: Beton wird durch seine Inhaltsstoffe definiert, Estrich durch seine Funktion.

Beton besteht aus Kies oder Sand, Zement, Anmachwasser und anderen Zusatzstoffen. Anders gesagt: Beton eine nasse Mischung aus Gestein, Ton und Kalk. Beim Aushärten reagieren die Bestandteile chemisch miteinander und fügen sich zu einem kristallinen Verbund zusammen. Deshalb ist Beton so hart und eignet sich sehr gut für Fundamente und andere Bauabschnitte, die für die Ewigkeit gedacht sind – und sogar für Möbel und kleine Accessoires!

Estrich dagegen kann aus ähnlichen Bestandteilen bestehen wie Beton, aber das muss nicht, sein, weil es viele verschiedene Estricharten gibt. Je nach Verwendung enthalten die Estriche unterschiedliche Zusatzstoffe.

Willst Du aber zum Beispiel deinen Boden mit einem harten Fußboden wie Parkett oder Fliesen belegen, brauchst Du einen sehr glatten Untergrund auf dem Fundament. Deshalb ist ein Estrich als Abdeck- und Begradigungsschicht absolut sinnvoll.

Estrich kann aber auch als eigenständiger Bodenbelag schick aussehen. Dann musst Du ihn beschichten oder versiegeln, um den Boden strapazierfähiger zu machen und ein Eindringen von Wasser zu verhindern.

Je nach Verwendung mischst Du SAKRET Beton-Estrich an, indem Du sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Gefäß gibst – zum Beispiel in eine Mörtelwanne aus dem Baumarkt. Dann streust Du den Mörtel langsam ein und rührst ihn mit einem Rührwerk klumpenfrei und glatt durch – nach ungefähr drei Minuten sollte er ein gute, glatte Konsistenz haben. Achtung: Gib mit dem Rührwerk nicht sofort Vollgas, sondern starte mit einer niedrigen Geschwindigkeit, sonst fliegen Dir Wasser und Mörtel um die Ohren!

Mörtel ist nur rund eine Stunde gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Den ansteifenden Mörtel solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren. Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach 20 Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.

Wenn Du den SAKRET Beton-Estrich als Beton verarbeitest, dann bringst Du den frisch angerührten Mörtel in die Schalung oder Aushebung ein. Anschließend gehst Du mit einem geeigneten Werkzeug, am besten mit einem Reibebrett über den Beton, um ihn zu verdichten, abzureiben und zu glätten. So schließt Du die Oberfläche des Betons und vermeidest Wassernester.

Achte bei Deiner Arbeit darauf, zügig hintereinander anzumischen, einzubringen, zu nivellieren und zu glätten. Du solltest deshalb die Flächen so ausmessen, dass Du sie innerhalb einer kurzen Verarbeitungszeit von rund einer Stunde fertigstellen kannst. Nur so Pi mal Daumen: Bei ebenem Untergrund brauchst Du pro cm Schichtdicke je Quadratmeter rund 20 kg klassischen Betonestrich.

Verarbeitest Du SAKRET Beton-Estrich als Estrich, dann bereitest Du erst den Untergrund vor: Er muss fest, frostfrei, sauber, tragfähig und frei von Rissen sein. Anschließend trägst Du den frisch angerührten Mörtel auf den vorbereiteten Untergrund auf und verteilst ihn. Dann ziehst Du die Oberfläche mit einer Latte ab und verdichtest sie, zum Beispiel mit einer Glättkelle. Für eine noch glattere Oberfläche kannst Du die Oberfläche danach mit einem Holzbrett abreiben oder mit einer Glättkelle noch feiner glätten.

Der Estrich härtet nun aus und ist nach rund drei Tagen begehbar. Bis Du allerdings den definitiven Bodenbelag darauf verlegen kannst, musst Du noch mindestens dreieinhalb Wochen warten.

SAKRET Beton-Estrich ist relativ leicht anzuwenden, wenn Du ein paar Sachen grundsätzlich beachtest: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Planung ist das A und O einer gelungen Baustelle: Weil es Estriche für ganz verschiedene Einsätze gibt, solltest Du Dir vorher gut überlegen, welchen Estrich Du wo benötigst. Außerdem solltest Du für Deine Bauplanung mit großzügigen Trockenzeiten kalkulieren! Eventuell lohnt sich ein teurerer Schnellestrich, wenn andere Gewerke nicht warten können? Aber denk dran: Schnellestriche sind nicht für alle Anwendungen geeignet.

Während die Oberflächen trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem. Außerdem kannst Du die Oberflächen mit Folie oder feuchten Jutesäcken abdecken oder verschatten, damit sie nicht zu schnell austrocknen.

Und schließlich gilt am Schluss: In der Trocknungsphase darf der Estrich nicht betreten werden. Wenn Du außerdem für gleichmäßige Temperaturen und Luftfeuchtigkeit sorgst, dann hilft das für ein gelungenes Aushärten.