SAKRET Betonkosmetik
Zementgebundenes Universalprodukt zum Reparieren von Fehl- und Ausbruchstellen an Normal-, Stahl- und Leichtbetonflächen innen und außen, als Korrosionsschutz, Haftbrücke, Reprofilierungsmörtel oder Feinspachtel.
- Feinspachtel von 2 - 5 mm Schichten
- Reprofilierungsmörtel von 3 - 40 mm Schichten
- Schnell erhärtend
- Schnell überarbeitbar
- Hohes Haftvermögen
Ein bisschen Hautpflege für Beton. Die SAKRET Betonkosmetik ist das Allround-Make-Up für alle Problemzonen bei Beton. Mit ihr schützt Du z. B. den Stahl bei bewehrtem Beton vor Rost. Zusätzlich kann die Betonkosmetik auch als Haftbrücke auf dem Beton angewendet werden. Dann halten folgende Schichten Make-Up auch ganz sicher. Und zuletzt werden unschöne Poren bzw. Löcher und Ausbrüche im Beton zielsicher geschlossen: mit der Betonkosmetik als Feinspachtel oder Reprofilierungsmörtel. Damit Du Dir nicht aus Versehen Dein Gesicht bei Arbeiten an der Decke schminkst, haftet die Betonkosmetik übrigens besonders gut direkt beim Auftragen.
Wie Du Deinem Beton zum neuem Glanz verhilfst
Bei der Betonkosmetik bestimmt die Schwere der Makel im Beton die Menge des Anmachwassers. Rühre die Masse für Deinen Anwendungsfall mit einem Bohrer mit passendem Aufsatz an. Für den Haftgrund und den Korrosionsschutz nutzt Du einen Pinsel, für den Feinspachtel eine z. B. Glättkelle und für die großflächige Anwendung hilft Dir eine Traufel. Lies‘ die genauen Angaben zum Wasser und mehr im Technischen Merkblatt und Sicherheitsdatenblatt nach.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Trockenmörtel der Klasse R3 nach DIN EN 1504-3 |
|---|---|
| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | A1 (nicht brennbar) |
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | ≥ 25 N/mm² |
| Haftzugfestigkeit nach 28 Tagen | ≥ 1,5 N/mm² |
| Haltbarkeit | 18 Monat(e) |
| Körnung | bis 1 mm |
| Materialverbrauch | ca. 1,8 kg/m²/mm |
| Reifezeit | ca. 3 Minute(n) |
| Schichtdicke | 1 - 100 mm |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 30 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 45 Minute(n) |
| Wasserbedarf als Feinspachtel | ca. 0,14 l/kg Trockenmörtel |
| Wasserbedarf als Korrosionsschutz/Haftbrücke | ca. 0,17 l/kg Trockenmörtel |
| Wasserbedarf als Reprofilierungsmörtel | ca. 0,12 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, frostfrei, sauber, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z.B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen entfernt werden. Um eine möglich einwandfreie Haftung zwischen Untergrund und Reparaturmörtel zu gewährleisten, sollte der Untergrund bis auf das Grobkorn freigelegt und alle losen Teile entfernt werden. Bei stark saugendem Untergrund, ist dieser vorab gut vorzunässen, ggf. mehrmals. Vor dem Einbau des Mörtels sollte der Untergrund mattfeucht sein, keinesfalls nass. Freiliegende Bewehrungen, sind vorab vollständig von Rost, z.B. mittels Drahtbürste, zu befreien.
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren für ca. 3 Minuten mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Bei Ausbrüchen bzw. Fehlstellen, den Mörtel zunächst in einer dünnen Schicht als Haftbrücke mit einem geeigneten Werkzeug, z.B. mit einem Pinsel oder einem Malerspachtel, mit erhöhtem Druck auf den mattfeuchten Untergrund auftragen. Bei vorhandener freiliegender Bewehrung den Mörtel mit einem Pinsel vollständig auf die Bewehrung auftragen. Anschließend die Schadstelle, gegebenenfalls in mehreren Lagen, mit einer Glättkelle oder Spachtel schließen. Die abschließende Oberfläche kann dann nach dem Ansteifen des Mörtels auf der Oberfläche mit einem Reibebrett abgerieben werden. Bei flächiger Anwendung den Mörtel zunächst in dünner Schicht mit einer Traufel vorziehen (Kratzspachtelung) und anschließend in der eigentlichen Schichtstärke aufbringen. Höhere Schichtdicken (> 40 mm) sind dabei in mehreren Lagen aufzubringen. Diese Zwischenschichten dürfen nicht geglättet werden, damit ein ausreichender Haftverbund zu den nachfolgenden Schichten gegeben ist. Die abschließende Oberfläche ist nach dem Ansteifen des Mörtels an der Oberfläche mit einem Reibebrett abzureiben.