Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenfuß springen

SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel

Spezielle Ausgleichmasse für Holzböden und mineralische Untergründe

Zum Herstellen von glatten, ansatzfreien Flächen und zum Ausgleichen, Spachteln und Glätten von Holz- und mineralischen Untergründen im Innenbereich, um die Verlegung von Belägen vorzubereiten.

  • Schichtdicke 2 – 20 mm
  • Begehbar nach 3 Stunden
  • Belegreif nach ca. 12 Stunden (Fliesen)
  • Auf Heizestrich geeignet
  • Guter Verlauf
  • Kunststoffvergütet
  • Staubreduziert
  • Faserarmiert
Für innen
Für Boden

Ooooooommmm! Ausgeglichen und extrem beweglich - die SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel. Sie macht nicht nur mineralische Untergründe wie Faserzementplatten eben, sondern sogar alle typischen Holzuntergründe (z. B. Holzdielen, Parkett, OSB-Platten). Mit ihr kannst Du im Handumdrehen statt Holzdielen schicke Fliesen auf Deinem Boden haben. Natürlich kannst Du Dich aber auch für PVC-Boden, Laminat oder Marmorplatten entscheiden. Die Ausgleichsmasse harmoniert mit allen möglichen Belägen. Obendrein bleibt sie auch bei Fußbodenheizungen cool.

Wie Du Deinen Boden schön glatt machst
Nach dem Anmischen der Boden-Ausgleichsmasse flexibel mit einem Bohrer und einem geeigneten Aufsatz verteilst Du die Masse z. B. mit einer Glättkelle gleichmäßig. Achtung – vorher die Reifezeit nicht vergessen! Mit einer Stachelwalze holst Du dann die Luft aus der Masse. Am Ende verläuft die Ausgleichsmasse für Dich ganz von allein, so dass keine lästigen Feinarbeiten mehr anfallen. Guck‘ Dir vor der Verarbeitung noch das Technische Merkblatt und das Sicherheitsdatenblatt an.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Estrichmörtel CT-C25-F6 nach DIN EN 13813
Baustoffklasse DIN EN 13501-1 A1fl (nicht brennbar)
Begehbarkeit nach ca. 3 Stunde(n)
Belastbarkeit vollständig nach ca. 28 Tag(en)
Belegreife alle Bodenbeläge nach ca. 3 - 7 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung
Belegreife Fliesen / Natursteinen nach ca. 12 Stunde(n) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 6 N/mm²
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 25 N/mm²
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Materialverbrauch ca. 1,7 kg/m²/mm
Reifezeit ca. 3 Minute(n)
Schichtdicke 2 - 20 mm pro Auftrag
Verarbeitungstemperatur + 5 - 25 °C
Verarbeitungszeit ca. 30 Minute(n)
Wasserbedarf ca. 0,24 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Der Untergrund muss fest, staubfrei, trocken, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste oder nicht tragfähiger Oberflächenschichten, extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämme, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen rückstandslos entfernt werden. Extrem dichte und/oder glatte Untergründe müssen mechanisch aufgeraut (z.B. Blastrac-Verfahren) und ggf. mit einer geeigneten Haftgrundierung behandelt werden.

Bei Holzuntergründen ist zusätzlich darauf zu achten, dass diese gesund, frei von Schädlingen und verwindungssteif sein müssen. Der Trägerbalkenabstand sollte maximal 65 cm, die Dielendicke mindestens 20mm betragen und die gesamte Holzunterkonstruktion keinerlei Verformungen unterliegen. Lose Dielen müssen verschraubt und der Untergrund leicht angeschliffen und anschließend abgesaugt werden. Evtl. vorhandene Astlöcher oder Fehlstellen sowie Fugen müssen vorab verschlossen werden.

Bei der Verlegung auf zement- oder calciumsulfatgebundenen Untergründen darf der Untergrund die folgenden maximalen Feuchtigkeitsgehalte nicht überschreiten.

Zulässige Restfeuchte von:

  • unbeheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,0 CM-%
  • beheizten zementgebundenen Untergründen: max. 1,8 CM-%
  • beheizten und unbeheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,5 CM-%


Bei ungewöhnlichen, neuartigen oder unbekannten Untergründen oder Belägen empfiehlt sich das Anlegen einer Musterfläche. Vor dem Aufbringen des Materials ist der Untergrund zwingend mit einer Grundierung (z.B. SAKRET Universalgrundierung) zu grundieren (die Angaben zum untergrundabhängigen Mischungsverhältnis, entnehmen Sie bitte entsprechendem Datenblatt).

Wir empfehlen, an allen aufgehenden Bauteilen (z.B. Wandanschlüssen, Stützen etc.) Randdämmstreifen (≥8 mm) anzubringen. Zusätzlich sind bei größeren Flächen (>15 m²) oder bei spezieller Gebäudegeometrie (z.B. Türdurchgängen, Mauervorsprüngen, etc.) Dehnfugen einzuplanen. Vorhandene Fugen, wie z.B. Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen aus dem Untergrund, sind zu übernehmen, müssen also auch in der Ausgleichsschicht ausgebildet werden.

Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheiben-rührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Den Frischmörtel anschließend auf den vorbereiteten Untergrund auftragen und mit geeignetem Werkzeug (z. B. Glättkelle oder Rakel) gleichmäßig verteilen. Eine optimale Entlüftung des Materials erreicht man durch die Bearbeitung der Oberfläche mit einer Stachelwalze oder einer Zahnrakel. Während der Verarbeitung erfolgt der Verlauf selbstständig, so dass ein Nachspachteln oder Schleifen in der Regel nicht notwendig ist. Beim Ausgleichen von Holzuntergründen und anschließender Verlegung mit keramischen Fliesen und Platten oder Natursteinbelägen, muss eine Mindestschichtdicke der Ausgleichsmasse von 10 mm beachtet werden. Dehn- oder Bewegungsfugen im Untergrund sind zu übernehmen, müssen also auch in der Ausgleichsschicht ausgebildet werden.

Häufig gestellte Fragen

Du willst den Flur mit den alten Dielen neu belegen? Oder im Kinderzimmer einen neuen Boden aufbringen? SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel ist eine fließfähige Ausgleichsmasse für Böden in Innenräumen. Damit stellst Du auf mineralischen und auf allen gängigen Holzuntergründen richtig glatte Flächen her.

Ein einfacher Tipp, um zu erkennen, ob Dein Boden geglättet und ausgeglichen werden muss: Du legst eine zwei Meter lange Alu-Schiene auf den Estrich. Dann schaust Du Dir die Abstände des Bodens zur Schiene an: Auf einen Meter sollten sie nicht mehr als vier Millimeter betragen.

SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel bietet sich vor allem dann an, wenn Du unebene Holzuntergründe wie Holzdielen, Parkett, Holzspanplatten, OSB-Platten oder ähnliche Böden ausgleichen willst. Auch auf Faserzementplatten und anderen mineralischen Untergründen nutzt Du Boden-Ausgleichsmasse flexibel, um verschiedene Beläge zu verlegen – Fliesen und Platten, Marmor- und Natursteinplatten, Parkett oder Laminat, PVC-Böden oder Teppich.

Mit ihrem Kunststoffanteil nimmt SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel Spannungen im Boden besonders gut auf. Du kannst sie daher auch auf einen Estrich aufbringen, der über einer Fußbodenheizung liegt.

Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes und der gewünschten Schichtdicke ab. Erfahrungsgemäß benötigst Du aber 1,7 kg pro Quadratmeter je Millimeter Schichtdicke.

SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.
Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.

Denk dran, dass Du das Material innerhalb von einer halben Stunde verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an.

Anschließend trägst Du SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel auf den vorbereiteten Untergrund auf und verteilst sie gleichmäßig mit geeignetem Werkzeug, zum Beispiel einer Glättkelle oder einer Rakel. Die Schichtdicke sollte nicht mehr als zwei Zentimeter betragen. Um die Masse gut zu entlüften – also um mögliche Lufteinschlüsse zu vermeiden, bearbeitest Du die Oberfläche mit einer Stachelwalze oder einer Zahnrakel. Weil die Ausgleichsmasse selbstständig während der Verarbeitung verläuft, musst Du anschließend in der Regel nicht mehr nachspachteln oder schleifen.

Wenn Du anschließend keramische Fliesen und Platten oder Natursteinbeläge verlegen willst, muss die Ausgleichsmasse mindestens einen Zentimeter dick sein.

Du musst den Untergrund gut vorbereiten, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – und das kann fatale Folgen haben. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Grobe Verunreinigungen kannst Du mit einem scharfen Spachtel abstoßen.

Bei einem Holzuntergrund solltest Du darauf achten, dass dieser gesund, frei von Schädlingen und verwindungssteif ist. Der Abstand der Trägerbalken sollte höchstens 65 Zentimeter betragen und die Dielen mindestens zwei Zentimeter dick sein. Die gesamte Holzunterkonstruktion sollte keinerlei Verformungen unterliegen. Schraube lose Dielen fest und schleife den Untergrund leicht an. Auch musst Du Astlöcher oder Fehlstellen sowie Fugen verschließen.

Anschließend solltest Du den Untergrund sorgfältig grundieren. Denk dran, dass dieser Schritt je nach Untergrund unterschiedliche Trocknungszeiten erfordert.

Wir empfehlen Dir außerdem, an allen aufgehenden Bauteilen wie Wandanschlüssen oder Stützen Randdämmstreifen anzubringen, die mindestens 8 Millimeter groß sind. Auch solltest Du bei größeren Flächen über 15 Quadratmetern oder bei einer besonderen Geometrie, also bei Türdurchgängen oder Mauervorsprüngen Bewegungs- bzw. Dehnfugen einplanen. Fugen, die im Untergrund vorhanden sind, solltest Du übernehmen.

SAKRET Boden-Ausgleichsmasse flexibel ist relativ leicht aufzubringen wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: Die Ausgleichsmasse ist je nach Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach 3 Stunden begehbar. Nach 12 Stunden kannst Du sie mit Fliesen und Platten belegen. Für alle übrigen Bodenbeläge solltest Du mindestens drei Tage bis eine Woche warten.

Während die Masse trocknet, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 25° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.

Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, wenn der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet ist, musst Du kratzen und schaben.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.