Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenfuß springen

Flexfuge

Hoch flexibler Fugenmörtel für Fliesen und Platten

Zum Verfugen von keramischen Fliesen oder Platten sowie Feinsteinzeug, Spaltplatten und vielen Natursteinen.

  • Fugenbreite 1 bis 15 mm
  • Begehbar nach ca. 2 Stunden
  • Für Feinsteinzeug geeignet
  • Auf Flächenheizung geeignet
  • Feinkörniges Fugenbild
  • Frostbeständig
  • Hoch abriebfest
Für innen und außen
Für Wand und Boden

Feiner Mörtel für feine Fugen. Die SAKRET Flexfuge verleiht Deinen schönen keramischen Fliesen oder Natursteinplatten den gebührenden Look.

Mit ihm kannst Du folgenden Belag verfugen:

  • Keramische Fliesen
  • Feinsteinzeug
  • Spaltplatten
  • Naturwerksteine


Und das alles sowohl an der Wand, als auch am Boden. Du kannst Dir also einen ganzen Raum nur mit Fliesen und feinsten Fugen erstellen. Um die Fliesen schnell nutzen zu können, trocknet der Mörtel besonders schnell. Außerdem produziert er beim Verarbeiten nicht so viel Staub wie andere Fugenmörtel. Und nach dem Erhärten bleibt er ohne Risse und verformt sich locker, je nach den Belastungen, denen er ausgesetzt ist. Genauso problemlos kann er Frost sowie Abrieb standhalten.

Wie Du Deinen Fliesen feine Fugen gibst
Das Verarbeiten wird Dir von der SAKRET Flexfuge durch ihre geschmeidige Konsistenz super einfach gemacht. Bereits zwei Stunden nach dem Auftragen mit einem Einfugbrett kannst Du die Fliesen bereits betreten. Halte Dich bei der Verarbeitung auch an die weiteren Angaben im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Fugenmörtel CG 2 WA nach DIN EN 13888
Begehbarkeit nach ca. 2 Stunde(n)
Belastbarkeit vollständig nach ca. 7 Tag(en)
Ergiebigkeit ca. 1,9 kg/dm³ - Siehe Verbrauchstabelle
Fugenbreite 1 - 15 mm
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Reifezeit ca. 3 Minute(n)
Verarbeitungstemperatur + 5 - 30 °C
Verarbeitungszeit bis ca. 30 Minute(n)
Verbrauchstabelle

Fliesen-/

Plattenformat

in cm

Fugentiefe

in mm

Fugenbreite

3 und 4 mm

in kg/m²

Fugenbreite

6 und 8 mm

in kg/m²

Fugenbreite

10 mm

in kg/m²

10x10

5

0,59 / 0,78

1,17 / 1,56

1,95

10

1,17 / 1,56

2,34 / 3,12

3,90

10x20

5

0,44 / 0,58

0,87 / 1,16

1,45

10

0,87 / 1,16

1,74 / 2,32

2,90

20x20

5

0,30 / 0,40

0,60 / 0,79

0,99

10

0,60 / 0,79

1,19 / 1,58

1,98

20x25

5

0,27 / 0,36

0,54 / 0,72

0,90

10

0,54 / 0,72

1,08 / 1,44

1,80

30x30

5

0,20 / 0,26

0,40 / 0,53

0,66

10

0,40 / 0,53

0,79 / 1,01

1,32

40x40

5

0,15 / 0,20

0,30 / 0,40

0,50

10

0,30 / 0,40

0,60 / 0,80

1,00

Wasserbedarf 0,19 - 0,23 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Fliesen und Platten sowie deren Fugen müssen trocken, fest, ausreichend tief und sauber sein. Der Fliesenkleber muss soweit durchgetrocknet sein, dass die Fliesen und Platten verfugt werden dürfen (siehe Angaben im technischen Merkblatt oder auf dem Gebinde des entsprechenden Fliesenklebers).

Eventuell noch vorhandene Kleberreste in den Fugen können zu einem fleckigen Auftrocknen führen und müssen deshalb entfernt werden. Bei ungewöhnlichen, neuartigen oder unbekannten Fliesen und Platten sowie porigen Oberflächen mit matten Glasuren können sich Rückstände des Produktes bilden. Infolgedessen empfiehlt sich das Anlegen einer Musterfläche (Probeverfugung).

Zum Anmischen des Fugenmörtels wird sauberes und kaltes Wasser in ein Gefäß gegeben und das Material langsam eingestreut. Anschließend wird das Material homogen und knollenfrei durchgemischt und auf Verarbeitungskonsistenz eingestellt. Hierfür empfiehlt sich ein Rührgerät mit 600 U/min. mit einem Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Den Fugenmörtel mit einem Einfugbrett in die Fugen einbringen und Oberfläche diagonal abziehen, falls erforderlich nachverfugen. Das überschüssige Material wird sauber abgeschoben. Bewegungsfugen dürfen nicht mit Mörtel überbrückt oder verschlossen werden und müssen für späteres Verschließen mit einem flexiblen Fugendichtstoff offen bleiben. Nach dem Anziehen des Materials wird der Belag grob vorgewaschen und anschließend mit einem feuchten Schwammbrett gereinigt. Nach dem Abtrocknen den evtl. verbleibenden Mörtelschleier mit einem weichen und feuchten Schwamm oder Tuch entfernen.

Häufig gestellte Fragen

SAKRET Flexfuge ist ein super flexibler Fugenmörtel, mit dem Du keramische Fliesen und Platten sowie Feinsteinzeug, Spaltplatten und viele andere Natursteinen perfekt verlegst – und zwar auf Innen- und Außenböden und –wänden. SAKRET Flexfuge unterschiedet sich von anderen Fugenmörteln dadurch, dass er ein wirklicher Allrounder ist. Er bietet sich für schmale Fugenbreiten zwischen 1 und 15 Millimeter an.

Außerdem ist er frostbeständig und sehr abriebfest, weshalb er Deine Baustelle nicht verstauben lässt. Und schließlich härtet der Flexfuge-Mörtel schnell aus und ist früh waschbar.

Bevor Du startest, plane den Materialeinsatz: Wie viel Material Du benötigst, hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes, dem Format der Fliese oder Platte und der Fugenbreite und -tiefe ab. Nur als Beispiel: Kleine Fliesen mit einer Abmessung von 10x10 Zentimeter und einer Fugenbreite von 3 Millimetern bei einer Fugentiefe von 1 Zentimeter benötigst Du ungefähr 1,17 Kg Material pro Quadratmeter Fläche. Bei 40x40-Zentimeter großen Platten und einer sehr viel geringeren Fugentiefe von 0,5 Zentimeter und einer Fugenbreite von 3 Millimetern benötigst Du aber gerade mal 150 Gramm Material für den Quadratmeter.

SAKRET Flexfuge rührst Du an, indem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischt Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.

Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.

Denk dran, dass Du das Material innerhalb von einer halben Stunde verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an. Wird der Mörtel zwischendurch hart, solltest Du ihn nicht erneut mit Wasser aufrühren, sondern neu ansetzen.

Du bringst den Fugenmörtel mit einem Einfugbrett in die Fugen ein und ziehst die Oberfläche diagonal ab. Wo nötig, verfugst Du nach. Den überschüssigen Mörtel streifst Du sauber ab. Ist das Material gut angetrocknet, kannst Du die Oberfläche mit einem feuchten Schwammbrett reinigen. Anschließend entfernst Du alle Mörtelschleier mit einem weichen und feuchten Schwamm oder Tuch, bevor sie aushärten und abgekratzt werden müssen.

Achte darauf, dass der Fliesenkleber gut ausgehärtet hat, wenn Du mit dem Verfugen loslegst. Bevor Du die Fliesenfugen mit SAKRET Flexfuge füllst, müssen sie trocken, fest, ausreichend tief und sauber sind. Denn wenn sich noch Kleberreste in den Fugen befinden, dann können die möglicherweise zu Flecken im Fugenmörtel führen.

Wenn Du ganz neue ungewöhnliche, neuartige oder unbekannte Fliesen und Platten oder porigen Oberflächen mit matten Glasuren ausprobierst, dann solltest Du SAKRET Flexfuge auf einer etwas abseitigen Stelle auf mögliche Rückstände auf der Oberfläche der Fliese oder Platte testen. Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden, dann kann nichts mehr schiefgehen.

Achte auch darauf, Bewegungsfugen nicht zu überbrücken oder zu verschließen. Das machst Du hinterher mit einem flexiblen Fugendichtstoff. Dafür eignet sich je nach von Dir gewählten Fliesen oder Platten das SAKRET Bau- und Natursteinsilikon oder das SAKRET Silikon Dicht-E.

Die Verfugung mit SAKRET Flexfuge gelingt einfach, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Während die Oberflächen trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.

Und schließlich darfst Du die Fugen in den ersten zwei Wochen nicht mit chemischen Reinigungsmitteln oder Reinigungswasser mit Zusatz von Spülmitteln reinigen.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.