SAKRET Fugenmörtel
Zum vollflächigem Ausfugen von neuem Sichtmauerwerk und Verblendern (ausgenommen Natursteine) und für die nachträgliche Reparatur der Altverfugung.
- Wasserabweisend
- Gute Haftung
- Gleichmäßiges Fugenbild
- Frostbeständig
Ran an die Fugen! Mit dem SAKRET Fugenmörtel füllst Du alle Lücken in Deinem Mauerwerk. So schaffst Du nachträglich ein einheitliches und schönes Fugenbild.
Mit dem Fugenmörtel gibst Du verschiedenen Steinen den letzten Schliff:
- Vormauersteine
- Spaltriemchen
- Betonwerksteine
Selbstverständlich kannst Du den Fugenmörtel sowohl innen als auch draußen anwenden. Er haftet sich besonders gut an die angrenzenden Steine an. Auch auf lange Sicht wirst Du Ausblühungen und Flecken bei ihm lange suchen. Genauso sind Wasser und Frost für ihn keine Herausforderung. Bei der Verarbeitung solltest Du die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt beachten.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Mauermörtel M 10 nach DIN EN 998-2 | ||||||||||||||||
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| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | A1 (nicht brennbar) | ||||||||||||||||
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | ≥ 10 N/mm² | ||||||||||||||||
| Ergiebigkeit | ca. 1,78 kg/dm³ - Siehe Verbrauchstabelle | ||||||||||||||||
| Fugenbreite | 6 - 20 mm | ||||||||||||||||
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) | ||||||||||||||||
| Reifezeit | ca. 3 Minute(n) | ||||||||||||||||
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 30 °C | ||||||||||||||||
| Verarbeitungszeit | ca. 1 Stunde(n) | ||||||||||||||||
| Verbrauchstabelle |
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| Wasserbedarf | ca. 0,1 - 0,14 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Vor Beginn der Verfugung sollte das Mauerwerk mindestens 3 bis 4 Wochen alt sein. Prüfen Sie, ob sich im Mauerwerk Hohlräume befinden. Wenn ja, sind diese vor dem Verfugen sorgfältig mit Mauermörtel zu verschließen, da hier lokale Wasseranreicherungen möglich sind, die zu Ausschwemmungen und somit zu Fassadenverschmutzungen führen können.
Bei stark saugfähigen Steinen und/oder ungünstigen Umgebungsbedingungen, ist ein vorzeitiger und zu hoher Wasserentzug aus dem Mörtel durch mattfeuchtes Vornässen der Steine oder einer Grundierung z.B. mit SAKRET Universalgrundierung einzuschränken. Den untergrundabhängigen Verdünnungsgrad der Grundierung entnehmen Sie bitte dem entsprechenden technischen Merkblatt, abrufbar im Internet unter www.heimwerker.sakret.de.
Generell muss der Untergrund fest, sauber, tragfähig und frostfrei sein. Daher vor der Verfugung der Fassade diese von groben Mörtelresten reinigen. Die Fugen sind zudem mindestens 1,5 bis 2 cm tief sauber auszukratzen und es ist darauf zu achten, dass die Fugenflanken sauber sein müssen. Wir empfehlen, nur in Ausnahmefällen die Wandfläche im Vorfeld abzusäuern, dabei sollten nicht allzu große Flächen auf einmal abgesäuert und auf keinen Fall Salzsäure verwendet werden.
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Um Farbunterschiede bei zusammenhängenden Flächen zu vermeiden, ist die Wasserzugabemenge konstant zu halten und nur Material einer Produktionscharge zu verwenden. Der Frischmörtel sollte nach dem Anmischen eine erdfeuchte bis schwach-plastische Konsistenz haben. Konsistenzprobe: Etwas angemachten Mörtel in der Faust zusammendrücken und auf der offenen Handfläche mehrmals hin- und herrollen. Wenn der Mörtel nicht mehr klebt und nicht auseinander fällt, ist die verfugungsgerechte Konsistenz erreicht (dabei sind in jedem Fall Schutzhandschuhe zu tragen). In das gut vorgenässte Fugennetz wird der Fugenmörtel in zwei Arbeitsschritten mit dem Fugeisen eingebracht; im ersten Arbeitsschritt zuerst die Stoßfuge und anschließend die Lagerfuge, im zweiten Arbeitsschritt zuerst die Lagerfuge und dann die Stoßfuge. Dabei das Material mit Druck in die Fuge einbringen und anschließend mit dem Fugeisen verdichten.
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Häufig gestellte Fragen
Du willst ein altes Mauerwerk wieder aufpeppen oder für den Winter fit machen? Oder ein neues Projekt sauber zu Ende bringen, das Du vor einiger Zeit begonnen hast? Dann ist SAKRET Fugenmörtel der perfekte Mörtel, um neues und altes Sichtmauerwerk und Verblender innen oder außen zu verfugen oder alte Fugen zu erneuern.
SAKRET Fugenmörtel zeichnet sich durch eine gute Haftung und ein gleichmäßiges, sauberes Fugenbild aus. Außerdem ist er wasserabweisend und frostbeständig.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Verbrauch hängt von der Fugenbreite und -tiefe, dem Werkzeug und dem verwendeten Steinformat ab: Erfahrungsgemäß ergeben zehn Kilogramm Fugenmörtel 6 Liter Frischmörtel – und damit kannst Du bei 12 Millimeter Fugenbreite und 2 Zentimeter Tiefe schon mehr als einen Quadratmeter Wand neu verfugen, wenn sie aus Steinen im Normalformat besteht.
Den Fugenmörtel rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz. Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.
Der fertige Mörtel sollte eine erdfeuchte bis schwach-plastische Konsistenz haben. Dafür drückst Du etwas angemachten Mörtel in der Faust zusammen und rollst die Masse auf der offenen Handfläche (Handschuhe!) mehrmals hin- und her. Wenn der Mörtel nicht mehr klebt und nicht auseinander fällt, ist er perfekt.
Der Frischmörtel ist rund eine Stunde gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Die ansteifende Masse solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren.
Dann drückst Du den Mörtel mit dem Fugeisen in die Fuge: Zuerst die Stoßfuge – die trennt zwei Steine vertikal – und anschließend die Lagerfuge – die befinden sich zwischen zwei horizontalen Lagen, in einem zweiten Arbeitsschritt zuerst die Lagerfuge und dann die Stoßfuge. So sorgst Du für eine gleichmäßige Verfugung und für guten Halt.
Vor dem Auftragen von SAKRET Fugenmörtels solltest Du den Untergrund gut vorbereiten. Dabei sollte das Mauerwerk mindestens 3 bis 4 Wochen alt sein. Findest Du Hohlräume im Mauerwerk , dann verschließe sie mit Mauermörtel, um Wasseranreicherungen in der Wand zu vermeiden.
Für SAKRET Fugenmörtel müssen die Steine frostfrei und sauber sein. Außerdem musst Du die Fugen mindestens 1,5 bis 2 cm tief sauber auskratzen und die Fugenflanken säubern. Sind die Steine stark saugend und herrschen hohe Umgebungstemperaturen, solltest Du die Steine vornässen.
SAKRET Fugenmörtel ist relativ leicht anzuwenden, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du lange Ärmel und Handschuhe tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann – auch bei der Konsistenzprobe. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.
Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach 20 Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.
Während die Oberflächen trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Regen, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.