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SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP-650)

Kalkzementgebundener Unterputz für klassisches Mauerwerk

Als einlagiger Grundputz für mineralische, pastöse Oberputze oder Fliesen sowie als zweilagiger Putz in gefilzter Oberfläche vor Anstrichen – auch für stärker beanspruchte Bereiche und auf verschiedenen Untergründen.

  • Schichtdicke 10 - 20 mm
  • Wasserabweisend
  • Filzbar
  • Erhöhte Abriebfestigkeit
  • Hohes Standvermögen
  • Hand- und maschinenverarbeitbar
Für innen und außen
Für Wand

Darauf lässt sich aufbauen: Der SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) bietet die perfekte Grundlage für weitere Putzarbeiten. Als Untergrund passen bei ihm wunderbar Mauerwerk, rau geschalter Beton oder Putzträger. Ist der Putz einmal getrocknet, kann ihm auch keiner mehr so schnell was. Dann ist er nämlich besonders widerstandsfähig gegenüber Abrieb.

In der Anwendung ist der Putz ein Allrounder. Wenn Du draußen einen mineralischen oder organischen Oberputz auf Deine Fassade bringen möchtest, kannst Du ihn in einer Lage darunter auftragen. Wenn stattdessen eine schicke Farbe Deine Fassade schmücken soll – egal, ob mineralisch oder organisch gebunden - bringst Du davor den Putz in zwei Lagen auf. Und auch innen findet der Unterputz einen Arbeitsplatz. Hier kannst Du ihn vor allem in Räumen auftragen, die einen etwas härteren Alltag haben als andere Räume, z. B. Feuchträume, Keller oder Hauswirtschaftsräume.

Wie Du eine solide Basis für Deinen Putz schaffst
Den SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) kannst Du entweder per Hand oder mit einer Putzmaschine auftragen. Wie dick Du ihn am Ende aufbringst, hängt von Deinem individuellen Einsatzort ab. Möglicherweise ist bei Deinem Vorhaben auch der Einsatz eines Armierungsgewebes sinnvoll. Auf dem Putz kannst Du dann ganz einfach mineralische oder organische Oberputze auftragen. Bei der Verarbeitung solltest Du die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt beachten.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Werktrockenmörtel GP CS II - WC2 nach DIN EN 998-1
Baustoffklasse DIN EN 13501-1 A1 (nicht brennbar)
Druckfestigkeit nach 28 Tagen 1,5 - 5 N/mm²
Ergiebigkeit ca. 0,7 l/kg
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Körnung 1 mm
Materialverbrauch ca. 1,4 kg/m²/mm
Schichtdicke 10 - 20 mm
Verarbeitungstemperatur + 5 - 30 °C
Verarbeitungszeit ca. 1,5 Stunde(n)
Wasserbedarf ca. 0,24 - 0,26 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Der Untergrund muss fest, sauber, tragfähig, frei von Ausblühungen, frostfrei und trocken sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u. ä.) müssen entfernt werden. Für neuartige Putzgründe gelten die diesbezüglichen Verarbeitungs-vorschriften der Hersteller. Auf glatten und/oder nicht bzw. schwach saugenden Untergründen, z.B. Beton oder KS-Quadro-Steinen, ist eine Haftspachtelung mit SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel aufzukämmen. Die nachfolgenden Arbeiten können nach ca. 24 Stunden fortgeführt werden.

Bei normal saugenden Untergründen bzw. Mischmauerwerk ist ein Spritzbewurf z.B. mit SAKRET Zementmörtel auszuführen. Bei stark saugenden Untergründen ist dieser vorab mit sauberem Wasser vorzunässen.

In einem sauberen Mischgefäß das Material mit sauberem, kaltem Leitungswasser unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Der Wasserbedarf ist auf die jeweils gewünschte, verarbeitungsgerechte Konsistenz einzustellen, dabei sind die oben genannten Werte nicht zu überschreiten. Der SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) kann entweder von Hand aufgetragen oder mit einer gängigen Putzmaschine verarbeitet werden. Bei einlagigen Putzarbeiten den Putz auf die vorbereitete Fläche, mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Glättkelle) und in den gewünschten Schichtdicken von unten nach oben aufziehen. Dabei sollte die Mindestputzstärke von 10 mm nicht unter- und von 20 mm nicht überschritten werden. Anschließend den Putz mit einer Richtlatte flächenbündig abziehen und nach Erhärten des Materials mit einem sogenannten Gitterrabot aufrauen. Vor dem Auftrag von nachfolgenden Putzen oder Fliesenarbeiten muss eine Mindesttrocknungszeit des Unterputzes von ca. 1 Tag pro mm Schichtdicke (witterungsabhängig) eingehalten werden. Bei zweilagigem Auftrag, die erste Lage wie vorab verarbeiten und aufrauen und anschließend nach der oben angegebenen Mindesttrocknungszeit die zweite Lage mindestens 3 mm auftragen und ebenfalls mit der Richtlatte abziehen. Die Oberfläche danach mit einem Filzbrett sauber verreiben. Bei Mischmauerwerk und Untergründen mit erhöhter Rissbildungsgefahr wird eine vollflächige Gewebespachtelung auf dem ausreichend getrockneten, einlagigen SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) mit SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel (Premium) und SAKRET Armierungsgewebe empfohlen. Die Schichtdicke sollte dabei mindestens 3 mm betragen und das Gewebe im oberen Drittel des frisch aufgebrachten Armierungsspachtels liegen. Das Armierungsgewebe von oben nach unten in den Mörtel einlegen und leicht andrücken. Hierbei ist darauf zu achten, dass das Gewebe zu allen Seiten mindestens 10 cm überlappt. Anschließend mit einer Traufel das Gewebe von oben nach unten durch leichten Druck in die Putzschicht einbetten. Das Gewebe darf danach nicht mehr sichtbar sein.

Häufig gestellte Fragen

SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) ist ein Allrounder für Arbeiten an Außen- und Innenwänden. Der Kalk-zementgebundene Unterputz eignet sich perfekt als Untergrund für mineralische oder kunstharzgebundene Oberputze oder Fliesen. Du kannst ihn aber auch als gefilzten Oberputz auf mineralischen Unterputzen verwenden, den Du anschließend übermalst.

SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) zeichnet sich durch eine gute Untergrundhaftung und hohe Stoßfestigkeit aus. Außerdem ist er wasserabweisend, atmungsaktiv und frostbeständig.

Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeugs und natürlich vom Verwendungszweck: Rechne mit rund 14 Kilogramm Kalk-Zement-Putz je Quadratmeter für 10 Millimeter Putzstärke. Als Hinweis: 1 Kilogramm Putz ergeben ungefähr 0,7 Liter Frischmörtel.

Den SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.

Der fertige Putzmörtel ist rund anderthalb Stunden gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Die ansteifende Masse solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren.

SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) trägst Du mit einer Glättkelle per Hand oder mit der Putzmaschine auf den vorbereiteten Untergrund auf. Achte darauf, dass die gesamte Putzschicht 20 Millimeter dick ist. Wenn Du in Innenräumen verputzt, sollte die Schicht mindestens 15 Millimeter betragen – da ist also schon einiges an Material an der Wand! Anschließend ziehst Du mit der Richtlatte ab.

Solltest Du zwei Lagen auftragen, dann lass die Unterputzschicht vor dem Auftrag der zweiten Lage mindestens 1 Tag pro Millimeter Schicht abtrocknen. Außerdem solltest Du die Unterputzschicht aufrauen, damit der Oberputz besser hält. Ist der Oberputz angetrocknet, kannst Du ihn wiederum mit einem Filzbrett verreiben.

Verputzt Du Mischmauerwerk und Untergründe, auf denen sich leicht Risse bilden könnten, solltest Du die ausreichend getrocknete erste Putzschicht mit einem Klebe- und Armierungsspachtel und Armierungsgewebe verspachteln. Dazu verwendest Du am besten den SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel Premium und das SAKRET Armierungsgewebe. Dafür muss die Schicht allerdings mindestens 3 Millimeter dick sein. Das Gewebe liegt dann im oberen Drittel des frisch aufgebrachten Armierungsspachtels.

Vor dem Auftragen von SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) solltest Du den Untergrund gut vorbereiten. So sollte der Untergrund fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Auch ein Hochdruck- oder Sandstrahlgerät ist oft hilfreich.

Auf glatten oder kaum saugenden Betonuntergründen wie zum Beispiel Beton oder KS-Quadro-Steinen solltest Du eine Haftspachtelung aufbringen – aber Achtung, die muss 24 Stunden lang trocknen. Stark saugenden Untergrund solltest Du vorab nässen und den Putz im Spritzbewurf auftragen – dazu wirfst Du den Putz in sämiger Konsistenz dünn und über die ganze Fläche mit der Kelle an die Wand. Wer diesen Wurf beherrscht, ist ein wahrer Heimwerker!

SAKRET Kalk-Zement-Putz (MAP/650) ist relativ leicht aufzubringen, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Außer Anmachwasser darfst Du dem Frischmörtel nichts hinzugeben. Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach wenigen Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.

Während die Wände trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem. Außerdem kannst Du die Wände mit Folie oder feuchten Jutesäcken abdecken, damit sie nicht zu schnell austrocknen.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.