SAKRET Natursteinkleber
Zum Verlegen von transparenten, verfärbungsfreien, kalibrierten Belägen aus Naturstein oder Glasfliesen im Dünnbettverfahren.
- Begehbar nach ca. 12 Stunden
- Verfugbar nach ca. 24 Stunden
- Auf Flächenheizungen geeignet
- Flexibel
- Frostbeständig
- Staubreduziert
Klebt von Natur aus: Der SAKRET Natursteinkleber ist Dein Spezialist, wenn Du durchscheinende Natursteine, die eine einheitliche Größe haben, verlegen und eine schöne Optik behalten möchtest. Dafür kommt er in einem edlen Weiß daher. Ähnliches gilt natürlich auch bei der Verlegung von Glasfliesen. Deine Fliesen oder Platten kannst Du mit dem Kleber innen wie außen verlegen. Selbst bei Fußbodenheizungen bleibt der Natursteinkleber ganz cool. Und auch an Wänden haften Deine Fliesen mit dem Natursteinkleber ganz sicher.
Wie Du einen edlen Fliesenbelag schaffst
Mit dem SAKRET Natursteinkleber verlegst Du Deine Fliesen bzw. Platten entweder im Dünn- oder Mittelbettverfahren, also in dünner oder mitteldicker Schicht. Damit Du entspannt und ordentlich Deine Fliesen bzw. Platten verlegen kannst, trocknet der Kleber extra nicht so schnell. Schau‘ Dir sicherheitshalber noch die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt an.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Klebemörtel C2 TE nach DIN EN 12004 |
|---|---|
| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | E |
| Begehbarkeit | nach ca. 12 Stunde(n) |
| Belastbarkeit vollständig | nach ca. 7 Tag(en) |
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) |
| Klebedicken | bis 10 mm |
| Klebeoffene Zeit | ca. 30 Minute(n) |
| Materialverbrauch - 10mm Zahnung | ca. 3,3 kg/m² |
| Materialverbrauch - 12mm Zahnung | ca. 4,3 kg/m² |
| Materialverbrauch - 4mm Zahnung | ca. 1,6 kg/m² |
| Materialverbrauch - 6mm Zahnung | ca. 2,2 kg/m² |
| Materialverbrauch - 8mm Zahnung | ca. 2,7 kg/m² |
| Reifezeit | ca. 3 Minute(n) |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 30 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 2 Stunde(n) |
| Verfugbarkeit | nach ca. 24 Stunde(n) |
| Wasserbedarf | ca. 0,25 - 0,28 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, staubfrei, trocken, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste oder nicht tragfähiger Oberflächenschichten, extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämme, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u.Ä.) müssen rückstandslos entfernt werden.
Vor dem Aufbringen des Materials ist der Untergrund zwingend mit einer Grundierung (z.B. SAKRET Universalgrundierung oder Haftgrund schnell) zu grundieren. Die Angaben zur untergrundabhängigen Eignung der Grundierung, Trocknungszeiten und evtl. notwendigen Mischungsverhältnis, entnehmen Sie bitte den entsprechenden Datenblättern.
Bei feuchtigkeitsbelasteten Untergründen z.B. an Duschen und Badewannen sind diese Flächen mit einer geeigneten Abdichtung (z.B. SAKRET Abdichtung hochflexibel oder Abdichtung mineralisch in Verbindung mit SAKRET Dichtband) zu versehen. Vorhandene Fugen aus dem Untergrund, wie z.B. Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen, sind in den Fliesenbelag zu übernehmen.
Bei der Verlegung auf zement- oder calciumsulfatgebundenen Untergründen im Bodenbereich, darf der Untergrund die folgeden Feuchtigkeitsgehalte nicht überschreiten:
Zulässige Restfeuchte von:
- unbeheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,5 CM-%
- beheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,0 CM-%
- unbeheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,5 CM-%
- beheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,3 CM-%
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Den Frischmörtel auf den vorbereiteten Untergrund auftragen und mit einer Zahnkelle (die geeignete Zahnung ist u.a. abhängig vom Fliesen- / Plattenformat und Untergrundebenheit) gleichmäßig aufkämmen. Bei der Verlegung der Fliesen oder Platten, ist die klebeoffene Zeit des Frischmörtels zu beachten, da ein Verlegen nach der Hautbildung keine ausreichende Untergrundhaftung mehr sicherstellt. Anschließend werden die Fliesen oder Platten in das Kleberbett eingelegt und mit leicht schiebenden/drückenden Bewegungen, in Richtung von bereits verlegten Fliesen weg (um Kleberwülste in den Fugen zu vermeiden), positioniert. Bei der Verlegung im Außenbereich empfehlen wir, zusätzlich eine Kratzspachtelung (dünner Kleberauftrag) mit der glatten Seite der Zahnkelle auf die Plattenrückseite auftragen. Diese Verlegemethode stellt eine nahezu vollständige Anbindung und eine hohlraumfreie Verlegung auf dem Untergrund sicher. Aus den Fugen evtl. herausquellender Kleber muss umgehend entfernt werden. Bewegungsfugen dürfen nicht mit Mörtel überbrückt oder verschlossen werden und müssen für späteres Abdichten mit einem Fugendichtstoff offen bleiben. Als Hilfsmittel für eine gleichmäßige Verlegung der Platten empfiehlt sich die Verwendung von Fugenkreuzen. Für das fachgerechte Verlegen von Platten empfiehlt sich die Verwendung von Verlegeplänen.
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Häufig gestellte Fragen
Fliesenkleber ist nicht gleich Fliesenkleber: Es gibt viele unterschiedliche Arten, um keramische Beläge sauber und sicher zu verlegen. Je nach Größe der Fliese oder Platte und je nach Untergrund solltest Du daher den passenden Kleber wählen.
SAKRET Natursteinkleber ist ein spezieller weißzementgebundener Natursteinkleber, den Du Verlegen von durchscheinenden, verfärbungsfreien, kalibrierten Natursteinbelägen nutzt. Und zwar an der Wand und auf dem Boden, innen wie außen.
Außerdem kannst Du damit Glasfliesen im Dünnbettverfahren verlegen – das ist die schnellste und einfachste Art, Fliesen zu verlegen. Dabei unterscheidet sich auch das Verlegen an der Wand von der auf dem Boden. Dort ist die Druckbelastung höher als an der Wand. Weil die Fliesen möglichst hohlraumfrei und satt in Kleber eingebettet sein sollten, musst Du hier besonders sorgfältig arbeiten – je größer die Fliesen, desto schwieriger wird das.
SAKRET Natursteinkleber ist staubreduziert und frostbeständig. Außerdem hat er eine lange Verarbeitungszeit, dafür kannst Du ihn früh begehen und verfugen. SAKRET Natursteinkleber eignet sich auf einer Fußbodenheizung.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, dem Format der Fliese oder Platte und dem Werkzeug: Bei einer Zahnung von 4 Millimetern brauchst Du erfahrungsgemäß 1,6 Kilogramm Material für einen Quadratmeter, bei einer dreimal so großen Zahnung von 12 Millimetern sind es 4,3 Kilogramm.
SAKRET Natursteinkleber rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.
Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.
Denk dran, dass Du das Material innerhalb von maximal zwei Stunden verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an. Die klebeoffene Zeit jedoch beträgt nur 30 Minuten. Der Unterschied ist: Die Verarbeitungszeit beginnt mit dem Anrühren des Klebers. Die klebeoffene Zeit beginnt am dem Moment, in dem Du den Kleber aufträgst, um die Fliese zu kleben. Überschreitest Du diese Zeit, bildet sich eine Haut, auf der die Fliese oder Platte nicht mehr richtig klebt.
Den frischen Mörtel trägst Du dann auf den vorbereiteten Untergrund auf und kämmst ihn mit einer Zahnkelle gleichmäßig auf.
Wenn Du draußen arbeitest, dann empfehlen wir eine dünne Klebeschicht auf der Plattenrückseite, um möglichst jeden Hohlraum unter dem Bodenbelag zu vermeiden.
Achte darauf, Kleber, der aus den Fugen herausquillt, wieder zu entfernen.
Natürlich musst Du den Untergrund vorbereiten, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – und das kann fatale Folgen haben. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder dichte Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Grobe Verunreinigungen kannst Du mit einem scharfen Spachtel abstoßen. Auch ein Hochdruck- oder Sandstrahlgerät ist oft hilfreich.
Anschließend solltest Du den Untergrund sorgfältig grundieren. Denk dran, dass dieser Schritt je nach Untergrund unterschiedliche Trocknungszeiten erfordert.
Untergründe an Duschen oder Badewannen, die besonders viel Feuchtigkeit ausgesetzt sind, solltest Du mit einer speziellen Abdichtung versehen. Da kannst Du zum Beispiel die SAKRET Abdichtung hochflexibel einsetzen.
Vielleicht hast Du Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen eingeplant oder im Untergrund vorgefunden? Dann solltest Du deren Verlauf auch in den Fliesenbelag übernehmen. Hilfreich sind auch Fugenkreuze und Verlegepläne.
SAKRET Natursteinkleber ist relativ leicht anzuwenden, wenn Du ein paar Sachen grundsätzlich beachtest: Bei allen Arbeiten mit Zementprodukten solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor möglichen Spritzern.
Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: Die Fliesen sind nach rund 12 Stunden begehbar und können nach 24 Stunden verfugt werden. Bis Du den Boden aber wirklich belasten kannst, solltest Du mindestens eine Woche warten.
Achte außerdem darauf, die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser zu reinigen. Ist der Kleber erst einmal getrocknet, bekommst Du das Werkzeug nur noch mit Mühe und viel Kraft sauber.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.