SAKRET Sockelputz
Als Außensockel- und Kellerwandaußenputz für herkömmliches, nicht wärmedämmendes Mauerwerk sowie als Grundputz für Oberputze oder als Untergrund für die Fliesenverlegung.
- Schichtdicke 10 - 20 mm
- Wasserabweisend
- Filzbar
- Erhöhte Abriebfestigkeit
- Hohes Standvermögen
- Hand- und maschinenverarbeitbar
Wird gerne auf den Sockel gestellt: Den SAKRET Sockelputz kannst Du bestens als Oberputz auf Deinem Sockel auftragen oder auf Kellerwänden. Genauso gut kommt er mit Wärmedämmsystemen oder auf verschiedenen Unterputzen als Untergrund klar. Als Unterputz ist er auch bereit, als Untergrund für die Fliesenverlegung zu dienen.
Wie Du den Putz auf Deinen Sockel bringst
Den SAKRET Sockelputz bringst Du entweder per Hand mit Deinem Lieblingswerkzeug oder mit einer Putzmaschine auf Deine Wand. Anschließend kannst Du ihn z. B. filzen. Alternativ bekommt er auch gern noch eine Schicht Farbe von Dir, damit er mehr ins Auge stechen kann. Lies Dir für die Anwendung noch die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt durch.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Normalputzmörtel GP CS III - WC2 nach DIN EN 998-1 |
|---|---|
| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | A1 (nicht brennbar) |
| Ergiebigkeit | ca. 0,7 l/kg |
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) |
| Körnung | 1 mm |
| Materialverbrauch | ca. 1,4 kg/m²/mm |
| Schichtdicke | 10 - 20 mm |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 30 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 90 Minute(n) |
| Wasserbedarf | ca. 0,24 - 0,26 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, sauber, tragfähig, frostfrei und trocken sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u. ä.) müssen entfernt werden. Für neuartige Putzgründe gelten die diesbezüglichen Verarbeitungsvorschriften der Hersteller.
Auf glatten und nicht bzw. schwach saugenden Betonuntergründen ist eine Haft-spachtelung mit SAKRET Klebe- und Armierungsspachtel aufzukämmen. Die nach-folgenden Arbeiten können nach ca. 24 Stunden fortgeführt werden.
Bei saugenden Betonflächen bzw. Mischmauerwerk ist ein Spritzbewurf z.B. mit SAKRET Sockelputz oder SAKRET Zementmörtel auszuführen. Im Zweifelsfall Probefläche anlegen.
In einem sauberen Mischgefäß das Material mit sauberem, kaltem Leitungswasser unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Der Wasserbedarf ist auf die jeweils gewünschte, verarbeitungsgerechte Konsistenz einzustellen, dabei ist der obere Wert nicht zu überschreiten. Der SAKRET Sockelputz kann entweder von Hand aufgetragen oder mit einer gängigen Putzmaschine verarbeitet werden. Dabei ist die Mindestputzstärke von 10 mm nicht zu unter- und bei einlagigen Putzdicken von 20 mm nicht zu überschreiten. Bei der Verwendung als Sockelputz kann ein alkaliresistentes Armierungsgewebe eingelegt werden. Dieses mit einer Traufel von oben nach unten durch leichten Druck in die Putzschicht einbetten. Das Gewebe darf danach nicht mehr sichtbar sein. Wichtig ist, dass das Armierungsgewebe im oberen Drittel der Putzschicht liegen muss. Zusammenhängende Flächen sollten ansatzlos in einem Arbeitsgang verputzt werden. Daher sollten evtl. Arbeitsunterbrechungen niemals in einer Fläche stattfinden, sondern an Gebäudeecken und -kanten oder Pfeiler und dgl.
Häufig gestellte Fragen
SAKRET Sockelputz ist ein Klassiker unter den SAKRET Produkten, wenn es um Arbeiten an Außen- und Innenwänden geht. Der Kalk-zementgebundene Putz eignet sich perfekt als Außenputz am Sockel und an der Kellerwand, aber auch als filzbarer Grundputz unter einem Oberputze oder unter Fliesen.
Der Putz zeichnet sich durch eine hohe mechanische Belastung, hohes Standvermögen und wenig Abrieb aus. Außerdem ist er wasserabweisend und kann per Hand oder mit der Maschine verarbeitet werden.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeugs und natürlich vom Verwendungszweck: 30 Kilogramm Sockelputz decken ungefähr 1,4 Quadratmeter bei 15 Millimeter Putzstärke ab. Als Hinweis: 1 Kilogramm Putz ergeben ungefähr 0,7 Liter Frischmörtel.
Den SAKRET Sockelputz rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.
Die fertige Masse ist rund anderthalb Stunden gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Die ansteifende Masse solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren.
Den Putz trägst Du mit einer Glättkelle per Hand oder mit der Putzmaschine auf den vorbereiteten Untergrund auf. Achte darauf, dass die Putzschicht zwischen 10 und 20 Millimeter dick ist. Anschließend ziehst Du mit der Richtlatte ab.
Wenn Du einen Sockel verputzt, solltest Du ein alkaliresistentes Armierungsgewebe, z. B. das SAKRET Armierungsgewebe, einlegen. Das bettest Du mit einer Traufel von oben nach unten durch leichten Druck in die Putzschicht ein, bis es nicht mehr sichtbar ist. Aber Vorsicht: Drück nicht zu tief. Das Gewebe muss im oberen Drittel der Putzschicht liegen.
Vor dem Auftragen von SAKRET Sockelputz solltest Du den Untergrund gut vorbereiten. So sollte der Untergrund fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Auch ein Hochdruck- oder Sandstrahlgerät ist oft hilfreich.
Auf glatten oder kaum saugenden Betonuntergründen solltest Du eine Haftspachtelung aufbringen – aber Achtung, die muss 24 Stunden lang trocknen.
Stark saugenden Untergrund solltest Du vorab nässen und den Putz im Spritzbewurf auftragen – dazu wirfst Du den Putz in sämiger Konsistenz dünn und über die ganze Fläche mit der Kelle an die Wand. Wer diesen Wurf beherrscht, ist ein wahrer Heimwerker!
Noch ein Tipp: Achte beim Verputzen darauf, dass Du zusammenhängende Flächen ansatzlos in einem Arbeitsgang bearbeitest. Musst Du die Putzarbeiten unterbrechen, dann warte, bis Du in Eckbereichen oder an Kanten angekommen bist.
SAKRET Sockelputz ist relativ leicht aufzubringen, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.
Außer Anmachwasser darfst Du dem Frischmörtel nichts hinzufügen. Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach 20 Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.
Während die Wände trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem. Außerdem kannst Du die Wände mit Folie oder feuchten Jutesäcken abdecken, damit sie nicht zu schnell austrocknen.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.