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SAKRET Steinfuge Fix

Trasszementgebundener Pflasterfugenmörtel

Zum wasserundurchlässigen, festen Verfugen von hoch belasteten Alt- oder Neupflasterflächen aus Natur- oder Betonsteinen, Plattenbelägen oder Klinkern (z.B. Garagenzufahrten, PkW-Stellplätze). Verhindert Insektenbefall und Unkrautwachstum in den Fugen.

  • Wasserundurchlässig
  • Fugenbreite 3 – 30 mm
  • Ausblüharm dank Trassmehl
  • Schlämmbar
  • Frostbeständig
  • Rissfrei erhärtend
  • Hoch belastbar (PkW)
Für innen und außen
Für Boden

Diese Fuge ist ganz hart im Nehmen: Die SAKRET Steinfuge fix verfugt Deine Natursteinplatten und Klinker zuverlässig. Dabei ist er so belastbar, dass Du sogar mit dem Familienauto drüber fahren kannst. Natürlich juckt ihn Wasser aus Hochdruckreinigern dann auch nicht. Allgemein lässt der Fugenmörtel nach dem Trocknen Insekten, Unkraut, Frost und Wasser abblitzen. Für den Schutz Deiner geliebten Natursteinplatten kannst Dich auf die Steinfuge fix verlassen. Sie enthält Trassanteile, die unschöne Verfärbungen auf den Platten vermeiden sollen.

Wie Du Deine Fugen PKW-fest machst
Die SAKRET Steinfuge fix trägst Du leicht mit einem Gummiwischer oder einem Fugbrett auf die Fugen auf. Eine Daumenregel: Je mehr Gewicht die Pflasterfläche später aushalten muss, desto tiefer müssen die Fugen sein. Nach dem Trocknen des Mörtels wäschst Du die Oberfläche noch gründlich ab. Weitere Informationen liest Du im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt nach.

Mengenrechner

Artikelvarianten

Technische Daten

Auslobung Geeignet bis Nutzungskategorie N2 nach ZTV-Wegebau
Begehbarkeit nach ca. 24 Stunde(n)
Belastbarkeit vollständig nach ca. 14 Tag(en)
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 3,5 N/mm²
Druckfestigkeit nach 28 Tagen ≥ 20 N/mm²
Ergiebigkeit ca. 1,8 - 2,1 kg/dm³ - Siehe Verbrauchstabelle
Fugenbreite 3 - 30 mm
Haltbarkeit 12 Monat(e)
Körnung bis 1 mm
Mindestfugentiefe 30 mm
Reifezeit ca. 3 Minute(n)
Verarbeitungstemperatur + 5 - 25 °C
Verarbeitungszeit ca. 60 Minute(n)
Verbrauchstabelle

Materialverbrauch

bei 30 mm Fugentiefe

Steinformat

in cm

Fugenbreite

in mm

Verbrauch

in kg/m²

Mosaikpflaster

5 x 7

3

ca. 5,3

10

ca. 17,5

Kleinpflaster

10 x 11

3

ca. 3,1

10

ca. 10,3

Betonstein

10 x 20

3

ca. 2,5

10

ca. 8,3

Platten

30 x 30

3

ca. 1,2

10

ca. 3,9

Platten

40 x 40

3

ca. 0,9

10

ca. 2,9

Wasserbedarf ca. 0,16 l/kg Trockenmörtel

Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.

Verarbeitung

Es ist darauf zu achten, dass der gesamte Oberbau aus Tragschicht (z.B. Schotter) und Bettung (z.B. Sand) tragfähig und dauerhaft wasserdurchlässig ist. Ein nicht ausreichend wasserdurchlässiger Oberbau staut das Wasser und führt bei Frosteinwirkung zur Zerstörung der Fugen. Ebenso kann ein nicht ausreichend tragfähiger und verdichteter Oberbau unter Last zum Absacken des Pflasters und zum Abreißen der Fugen an den Fugenflanken führen.

Vor dem Verfugen sind die Fugen ggf. mit einer Luftlanze oder Hochdruckreiniger auszuräumen. Die Fugentiefe darf 3 cm und die Fugenbreite 3 mm nicht unterschreiten, da sonst ein stabiler Verbund aus Pflasterfläche und -fuge nicht gegeben ist. Unterschiedlich und/ oder stark saugende Untergründe müssen gleichmäßig angefeuchtet werden.

Bei oberflächenbehandelten Steinen sowie an Pflaster mit intensiver Farbgebung oder poriger/strukturierter Oberfläche immer anhand von Probeflächen die Materialverträglichkeit und ggfs. Verfärbungsreaktionen prüfen.

Den Trockenmörtel in ein sauberes Gefäß mit sauberem, kaltem Leitungswasser langsam einstreuen. Danach das Material homogen und klumpenfrei anmischen. Empfohlen wird hierzu ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der vorgegebenen Reifezeit den Frischmörtel noch einmal gründlich durchmischen. Anschließend den Fugenmörtel auf der Fläche punktuell verteilen und mit einem Fugbrett oder einem Gummiwischer in die Bodenfugen ausreichend tief und vollflächig einbringen. Danach das überschüssige Material sauber abschieben. Bei stark strukturierten saugfähigen Belägen, porösen Naturwerksteinen, oder ähnlichem, die SAKRET Steinfuge Fix gegebenenfalls in erdfeuchter Konsistenz mit dem Fugeisen einbringen. Es ist darauf zu achten, dass Bewegungsfugen nicht mit Mörtel überbrückt oder verschlossen werden dürfen. Nach dem Ansteifen des Mörtels wird der Belag grob vorgewaschen und anschließend mit einem feuchten Schwammbrett gereinigt.

Häufig gestellte Fragen

Du willst die Gartenterrasse wieder aufpeppen? Oder einen Weg sauber fertig stellen, den Du durch den Garten verlegt hast? Dann ist SAKRET Steinfuge Fix der ideale Mörtel, um auf Böden innen wie außen Natursteine, Betonsteine, Platten und Klinker mit Fugenbreiten zwischen 3 und 30 Millimetern wasserdurchlässig und fest zu verfugen.

Der Mörtel ist schlämmfähig und kann deshalb leicht in die Fugen eingebracht werden. Weil er mit Trasszement versetzt ist, sinkt die Gefahr von unschönen Kalkausblühungen. Außerdem verhindert der Mörtel Insektenbefall und Unkrautwachstum in den Fugen, er ist zudem frostbeständig und hoch belastbar.

Im Unterschied zu SAKRET Pflasterfuge Fix nutzt Du SAKRET Steinfuge Fix, um Steine zu verfugen, die stärker belastet werden – also zum Beispiel an Toreinfahrten, im Carport oder an der Garage.

Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: 1 kg SAKRET Steinfuge Fix ergeben ungefähr 0,6 Liter Frischmörtel. Der Verbrauch hängt von der Fugenbreite und -tiefe, dem Werkzeug und dem Pflasterformat ab. Beispielsweise benötigst Du für Platten im Format 40x40 Zentimeter bei 10 Millimeter Fugenbreite und 3 Zentimeter Tiefe rund 2,9 Kilogramm SAKRET Steinfuge Fix je Quadratmeter.

Den Fugenmörtel rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz. Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.

Der Frischmörtel ist rund eine Stunde gut zu verarbeiten. Achte daher darauf, richtig zu portionieren. Die ansteifende Masse solltest Du nämlich nicht erneut mit Wasser aufrühren.

Du trägst den Fugenmörtel auf der Fläche auf und bringst ihn mit einem Fugbrett oder einem Gummiwischer tief und vollflächig in die Bodenfugen ein. Bei stark strukturierten saugfähigen Belägen oder porösen Naturwerksteinen kannst Du den Mörtel auch mit einem Fugeisen einbringen.

Danach schiebst Du das überschüssige Material sauber ab. Ist der Mörtel etwas ausgehärtet, wäschst Du den Belag grob ab und reinigst ihn anschließend mit einem feuchten Schwammbrett.

Vor dem Auftragen von SAKRET Steinfuge Fix solltest Du den Untergrund gut vorbereiten. Achte darauf, dass Tragschicht und Bettung stabil und wasserdurchlässig sind, weil sonst Frost die Fugen zerstören kann.

Vor dem Verfugen säuberst Du die Fugen mit einer Luftlanze oder einem Hochdruckreiniger. Die Fugen müssen mindestens 3 Zentimeter tief und 3 Millimeter breit sein, weil sonst der Verbund aus Pflaster und Fuge nicht stabil genug ist. Nässe unterschiedliche oder stark saugende Fugen gut vor, um Glanzerscheinungen und Rückstände zu vermeiden.

Bei oberflächenbehandelten Steinen, Pflaster mit intensiver Farbgebung oder porigen oder strukturierten Oberflächen probierst Du an einer unauffälligen Stelle aus, ob der Fugenmörtel nicht zu Verfärbungen führt.

SAKRET Steinfuge Fix ist leicht anzuwenden, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten solltest Du lange Ärmel und Handschuhe tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.

Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: SAKRET Steinfuge Fix ist nach 24 Stunden begehbar und nach 14 Tagen voll belastbar. In der Zwischenzeit solltest Du die Fugen nicht mit chemischen Reinigungsmitteln oder mit Spülmitteln reinigen.

Während die Oberflächen trocknen, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 25° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.

Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach wenigen Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet.

Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als Bauabfall abgeben.