Universal-Ausgleichsmasse 1-50 mm
Zum Herstellen von Gefällen und Rampen, zum Ausgleichen, Spachteln und Glätten von Unebenheiten sowie zur Herstellung glatter, ansatzloser Flächen im Verbund auf mineralischen Untergründen innen und außen.
- Schichtdicke 1 – 50 mm
- Begehbar nach ca. 3 Stunden
- Belegreif nach ca. 24 Stunden (Fliesen)
- Standfest und fließfähig
- Kunststoffvergütet und spannungsarm
- Auf Heizestrich geeignet
Ausgleichende Gerechtigkeit: Mit der SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50 mm stellst Du sicher, dass Dein Boden endlich perfekt eben wird. Dafür musst Du selbst nicht einmal viel tun, denn die Ausgleichsmasse verläuft fast ganz von allein. Abgesehen davon fühlt sie sich nicht nur in waagerechter Position wohl, sondern auch als Rampe oder Gefälle. Fußbodenheizungen stören sie beim Nivellieren nicht besonders. Und für die Gesundheit von Deinen Lieben und Dir gibt die Masse besonders wenige Emissionen ab.
Auf der Ausgleichsmasse verlegen lassen sich
• keramische Fliesen und Platten,
• Marmor- und Natursteinbeläge,
• PVC-Beläge,
• Teppiche,
• Parkett oder
• Laminat
Wie Du Deinen Boden einebnest
Soll die SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50 mm für Dich arbeiten, mischst Du sie in fließfähiger Konsistenz an und gießt sie auf den vorbereiteten Untergrund. Mit einer Stachelwalze holst Du eingeschlossene Luft aus der Masse. Die maximale Schichtdicke von 5 cm erreichst Du sogar in einem einzigen Arbeitsgang. Nach 3 h kannst Du das erste Mal über Deinen neuen Boden laufen und nach einem Tag bereits Fliesen und Platten verlegen. Zum Herstellen von Gefällen achtest Du darauf, die Ausgleichsmasse in festerer (standfester) Konsistenz anzumischen.
Schau‘ Dir für die Verarbeitung noch die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt an.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Auslobung | Estrichmörtel CT-C30-F7 nach DIN EN 13813 |
|---|---|
| Baustoffklasse DIN EN 13501-1 | A1fl (nicht brennbar) |
| Begehbarkeit | nach ca. 3 Stunde(n) |
| Belegreife Fliesen Natursteinen | nach ca. 1 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung. |
| Belegreife Parkett / Laminat schwimmend | nach ca. 7 Tag(en) Ausschlaggebend für die Belegreife sind die zulässigen Feuchtegehalte nach CM-Feuchteprüfung. |
| Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen | ≥ 7 N/mm² |
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | ≥ 30 N/mm² |
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) |
| Hinweis Wasserbedarf* | Zementgebunden Produkt, es können sich beim Wasserbedarf Schwankungen ergeben. Auch die verwendete Misch- und Pumpentechnik kann Einfluss auf den Wasserbedarf haben. Das Produkt wird in verschiedenen Werken hergestellt, bitte beachten Sie die zusätzlichen Hinweise auf dem Verpackungsaufdruck. |
| Materialverbrauch | ca. 1,6 kg/m²/mm |
| Reifezeit | ca. 3 Minute(n) |
| Schichtdicke | 1 - 50 mm pro Auftrag |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 25 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 30 Minute(n) |
| Wasserbedarf Fließfähig | von 0,19 - 0,23 l/kg Trockenmörtel* |
| Wasserbedarf Standfest | ca. 0,15 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss fest, staubfrei, trocken, tragfähig und frei von Rissen sein. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, extrem dichte und/oder glatte Untergründe, Zementschlämme, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u. ä.) müssen rückstandslos entfernt werden.
Bei der Verlegung auf zement- oder calciumsulfatgebundenen Untergründen darf der Untergrund die folgenden maximalen Feuchtigkeitsgehalte nicht überschreiten.
Zulässige Restfeuchte von:
- unbeheizten zementgebundenen Untergründen: max. 2,0 CM-%
- beheizten zementgebundenen Untergründen: max. 1,8 CM-%
- beheizten und unbeheizten calciumsulfatgebundenen Untergründen: max. 0,5 CM-%
Bei ungewöhnlichen, neuartigen oder unbekannten Untergründen oder Belägen, empfiehlt sich das Anlegen einer Musterfläche. Vor dem Aufbringen des Materials, ist der Untergrund zwingend mit einer Grundierung (z.B. SAKRET Universalgrundierung) zu grundieren (die Angaben zum untergrundabhängigen Mischungsverhältnis, entnehmen Sie bitte entsprechendem Datenblatt).
An allen aufgehenden Bauteilen (z.B. Wandanschlüssen, Stützen etc.) sind Randdämmstreifen (≥8 mm) anzubringen. Zusätzlich sind bei größeren Flächen (>15 m²) oder bei spezieller Gebäudegeometrie (z.B. Türdurchgängen, Mauervorsprüngen, etc.) Dehnfugen einzuplanen. Vorhandene Fugen, wie z.B. Gebäudetrenn- oder Bewegungsfugen aus dem Untergrund, sind zu übernehmen, müssen also auch in der Ausgleichsschicht ausgebildet werden.
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Als fließfähige Ausgleichsmasse: Den Frischmörtel auf den vorbereiteten, grundierten Untergrund gießen und mit geeignetem Werkzeug (z.B. Glattkelle oder Rakel) gleichmäßig verteilen. Eine optimale Entlüftung des Materials erreicht man durch die Bearbeitung der Oberflache mit einer Stachelwalze bzw. einem gezahnten Rakel. Während der Verarbeitung erfolgt der Verlauf selbstständig, so dass ein Nachspachteln oder Schleifen in der Regel nicht notwendig ist. Als standfeste Spachtelmasse: Den Mörtel auf den vorbereiteten Untergrund mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Spachtel oder Glättkelle) auftragen und danach gleichmäßig abziehen. Beim Herstellen von Gefällen und Rampen darauf achten, dass das Gefälle gleichmäßig verläuft und keine Dellen oder Senkungen entstehen. Nach dem Anziehen des Mörtels, kann die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm oder Schwammbrett glattgestrichen werden.
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Häufig gestellte Fragen
Neue Bodenbeläge brauchen vor allem eines: Einen tragfähigen und glatten Untergrund. SAKRET Universal-Ausgleichsmasse 1-50mm ist eine zementgebundene, fließfähige Ausgleichsmasse für Böden – innen und außen. Weil sie standfest ist, kannst Du damit auch Gefälle und Rampen herstellen, sowie Flächen ausgleichen, spachteln und glätten. Ein echtes Universalprodukt eben.
Außerdem kannst Du sie auf mineralischen Untergründen einsetzen, um diese vorzubereiten, wenn Du Fliesen und Platten, Marmor- und Natursteinplatten, Parkett oder Laminat, PVC-Böden oder Teppiche verlegen willst. Wie der Name schon sagt, eignet sie sich für Schichtdicken zwischen 1 und 50 Millimetern.
Die Ausgleichsmasse zeichnet sich durch das rasche Aushärten ab. Mit ihrem Kunststoffanteil nimmt sie Spannungen im Boden besonders gut auf. Du kannst sie daher auch auf einen Estrich aufbringen, der über einer Fußbodenheizung liegt.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch hängt von der Beschaffenheit des Untergrundes und der gewünschten Schichtdicke ab. Erfahrungsgemäß benötigst Du aber 1,6 kg pro Quadratmeter je Millimeter Schichtdicke.
Die Ausgleichsmasse rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz.
Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.
Denk dran, dass Du das Material innerhalb von einer halben Stunde verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an.
Wenn Du die Masse als fließfähige Ausgleichsmasse einsetzen willst, gießt Du den Frischmörtel auf den vorbereiteten, grundierten Untergrund und verteilst ihn mit einem geeigneten Werkzeug, zum Beispiel einer Glattkelle oder einem Rakel. Um die Masse gut zu entlüften – also um mögliche Lufteinschlüsse zu vermeiden, bearbeitest Du die Oberfläche mit einer Stachelwalze oder einer Zahnrakel. Weil die Ausgleichsmasse selbstständig während der Verarbeitung verläuft, musst Du anschließend in der Regel nicht mehr nachspachteln oder schleifen.
Setzt Du die Masse als standfeste Spachtelmasse ein, trägst Du sie mit einem Spachtel oder einer Glättkelle auf den vorbereiteten Untergrund auf und ziehst sie danach gleichmäßig ab. Dabei musst Du bei Gefällen und Rampen darauf achten, dass sie gleichmäßig verlaufen und keine Dellen oder Senkungen entstehen. Trocknet der Mörtel an, kannst Du die Oberfläche mit einem feuchten Schwamm oder Schwammbrett glattstreichen.
Die Schichtdicke sollte in beiden Fällen zwischen 1 und 50 Millimetern betragen – daher der Name.
Du musst den Untergrund gut vorbereiten, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – und das kann fatale Folgen haben. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du vorher entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Grobe Verunreinigungen kannst Du mit einem scharfen Spachtel abstoßen.
Anschließend solltest Du den Untergrund sorgfältig grundieren. Denk dran, dass dieser Schritt je nach Untergrund unterschiedliche Trocknungszeiten erfordert.
Wir empfehlen Dir außerdem, an allen aufgehenden Bauteilen wie Wandanschlüssen oder Stützen Randdämmstreifen anzubringen, die mindestens 8 Millimeter groß sind. Auch solltest Du bei größeren Flächen über 15 Quadratmetern oder bei einer besonderen Geometrie, also bei Türdurchgängen oder Mauervorsprüngen Dehnfugen einplanen . Fugen, die im Untergrund vorhanden sind, solltest Du übernehmen.
Die Ausgleichsmasse ist relativ leicht aufzubringen, wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.
Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: Die Ausgleichsmasse ist je nach Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach 3 Stunden begehbar. Nach 24 Stunden kannst Du sie mit Fliesen und Platten belegen. Für alle übrigen Bodenbeläge solltest Du mindestens eine Woche warten.
Während die Masse trocknet, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 25° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.
Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, wenn der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet ist, musst Du kratzen und schaben.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als klassischen Bauabfall abgeben.