SAKRET Universalspachtel
Zum Glätten und Ausbessern von Zementestrichen oder -putzen, Betonflächen oder Mauerwerk (außer Porenbeton) sowie von Treppenstufen und zur Herstellung von Gefällespachtelungen.
- Schichtdicke 3 - 30 mm
- Begehbar nach ca. 3 Stunden
- Staubreduziert
- Kunststoffvergütet
- Spannungsarm
- Leicht verarbeitbar
- Früh belegreif
Spachtelt alles ganz alleine weg: Der SAKRET Universalspachtel kann als Spachtelmasse in allen möglichen Situationen aushelfen, wenn der Boden gerade nicht passt. Hast Du unebene Böden mit Löchern o. Ä., kann der Universalspachtel sie ganz schnell glatt machen, indem er eine einheitliche Fläche bildet – dabei verläuft die Spachtelmasse hervorragend von allein! Danach kannst Du z. B. Fliesen verlegen, PVC-Beläge oder Teppiche ordentlich auf Deinen Boden bringen.
Darüber hinaus kannst Du mit der Spachtelmasse auch ein Gefälle erstellen, damit Wasser später ordentlich ablaufen kann. Der Vorteil des Universalspachtels: durch seine chemische Zusammensetzung gibt er nur minimal Überschusswasser ab, das sich an der Oberfläche bilden könnte.
Wie Du Deinen Boden verspachtelst
Als Ausgleichsmasse für unebene Böden setzt Du den Universalspachtel in eher dünner Konsistenz an und gießt ihn auf den Boden. Hilf ihm beim Verlaufen am besten mit einem passenden Werkzeug. Für Gefälle solltest Du den Universalspachtel schon eher dicker ansetzen. Achte auf die Hinweise im Technischen Merkblatt und im Sicherheitsdatenblatt.
Mengenrechner
Artikelvarianten
Technische Daten
| Begehbarkeit | nach ca. 3 Stunde(n) |
|---|---|
| Belastbarkeit vollständig | nach ca. 28 Tag(en) |
| Belegreife | nach ca. 24 Stunde(n) |
| Haltbarkeit | 12 Monat(e) |
| Materialverbrauch | ca. 1,6 kg/m²/mm |
| Reifezeit | ca. 3 Minute(n) |
| Schichtdicke | 3 - 30 mm |
| Verarbeitungstemperatur | + 5 - 25 °C |
| Verarbeitungszeit | ca. 30 Minute(n) |
| Wasserbedarf | ca. 0,18 l/kg Trockenmörtel |
Hinweis: Nur die technischen Daten aus den Technischen Merkblättern und den Sicherheitsdatenblättern sind bindend. Der Materialverbrauch ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, der Handhabung des Werkzeuges und dem Verwendungszweck. Bei den Verbrauchsangaben (des Mengenrechners) handelt es sich um Erfahrungs- und Richtwerte, die im Einzelfall abweichen können.
Verarbeitung
Der Untergrund muss trocken, frostfrei, fest, tragfähig und frei von Rissen und Ausblühungen sein und darf keinen Verformungen unterliegen. Minderfeste oder nicht tragfähige Oberflächenschichten, extrem dichte und oder glatte Untergründe, Trennschichten (z. B. Schmutz, Staub, Fett, Öl, Farbreste u. Ä.) müssen rückstandslos entfernt werden. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass der Untergrund gipsfrei sein muss. Der Untergrund ist auf seine Wasseraufnahme (z.B. mit einer Wasserflasche) und Festigkeit (z.B. mit einem Hammer) zu prüfen.
Vorab aufgebrachte Unterputze, Spachtelmassen und dgl. müssen durchgetrocknet/ durchgehärtet, lotrecht und planeben sein. Bei ungewöhnlichen, neuartigen oder unbekannten Untergründen oder Belägen, empfiehlt sich das Anlegen einer Musterfläche und es sind die Empfehlungen der Hersteller zu beachten.
Generell empfiehlt es sich, die Fläche vorab mit SAKRET Universalgrundierung im entsprechenden Verdünnungsgrad (die Angaben zum untergrundabhängigen Mischungsverhältnis entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Datenblatt) aufzubringen. Dieses gilt insbesondere für mittel bis stark saugende Untergründe, da die Grundierung das Saugverhalten des Untergrundes reguliert und ein Aufbrennen des SAKRET Universalspachtels verhindert.
Zum Anmischen des Materials wird zuerst sauberes und kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gegeben und danach das Material langsam eingestreut. Anschließend beides unter ständigem Rühren mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durchmischen. Empfohlen wird bei manueller Verarbeitung ein Rührgerät mit ca. 600 UPM mit Wendel- oder Doppelscheibenrührer. Nach der vorgegebenen Reifezeit (siehe technische Daten) muss der Frischmörtel noch einmal gründlich durchgemischt werden. Den Mörtel auf den vorbereiteten Untergrund mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Spachtel oder Glättkelle) auftragen und danach gleichmäßig abziehen. Nach dem Anziehen des Mörtels kann die Oberfläche bei Bedarf abgerieben, nachgeglättet oder gefilzt werden. Bewegungs- oder Dehnfugen sowie elastische Anschlüsse an Einbauteile (z.B. Fensterbänke) dürfen nicht überspachtelt werden.
Häufig gestellte Fragen
SAKRET Universalspachtel ist ein zementgebundener, schnell härtender Universalspachtel für Wand, Decke und Böden – im Innen- wie im Außenbereich. Ein wahrer Alleskönner also.
Damit kannst Du Treppen oder Mauerwerk ausbessern, aber auch Estriche, Putze und Flächen aus Zement verspachteln, zum Beispiel, weil Du anschließend Fliesen und Platten darauf verlegen willst. Das geht auch auf einem Estrich, der über einer Fußbodenheizung liegt.
Weil der Spachtel Kunststoffanteile enthält und so schnell aushärtet, kannst Du mit ihm auch Gefälle und Rampen verspachteln. SAKRET Universalspachtel zeichnen zwei Dinge aus: Er kann leicht verarbeitet werden und ist schnell begeh- und belegbar.
Bevor Du loslegst, überlege, ob Du genug Material hast: Der Materialverbrauch hängt von nach der Größe der Ausbrüche und Löcher oder der zu spachtelnden Flächen ab. Erfahrungsgemäß benötigst Du aber 1,6 kg pro Millimeter Schichtdicke auf dem Quadratmeter.
Die Masse rührst Du an, in dem Du sauberes, kaltes Leitungswasser in ein sauberes Mischgefäß gibst und dann das Material langsam einstreust. Anschließend mischst Du mit einem geeigneten Rührwerk klumpenfrei und homogen durch – wir empfehlen dabei 600 UPM mit einem Bohrmaschinenrühraufsatz. Lass nun die Masse drei Minuten reifen und rühre sie dann erneut gründlich durch.
Denk dran, dass Du das Material innerhalb von einer halben Stunde verarbeiten solltest – also rühre im ersten Arbeitsgang nicht zu viel Material an.
Anschließend trägst Du die Masse mit einem Spachtel oder einer Glättkelle auf den vorbereiteten Untergrund auf und ziehst sie danach gleichmäßig ab. Trocknet der Mörtel an, kannst Du die Oberfläche abreiben, glattstreichen oder filzen – so nennt man das, wenn Du die Fläche mit einem Filzbrett glättest.
Du musst den Untergrund gut vorbereiten, denn sonst hält der spätere Belag nicht mehr – und das kann fatale Folgen haben. Der Untergrund muss fest, sauber und tragfähig sein. Das heißt, es sollte frei von Rissen und Ausblühungen sein, außerdem frostfrei und trocken. Auch die Beläge auf dem Untergrund sollen gut durchgetrocknet sein. Außerdem musst Du Gipsreste entfernen – Gips verträgt sich nicht mit SAKRET Universalspachtel.
Lose und nicht tragfähige Oberflächen oder Trennschichten wie Schmutz, Staub, Fett, Öl oder Farbreste solltest Du ebenfalls entfernen, zum Beispiel mit einer Drahtbürste. Grobe Verunreinigungen kannst Du mit einem scharfen Spachtel abstoßen.
Im Allgemeinen empfehlen wir Dir, den Untergrund zu grundieren – vor allem, wenn es sich um einen stark saugenden Untergrund handelt. Das verbessert die Haftfähigkeit und verhindert, dass der Spachtel aufbrennt, also zu schnell trocknet.
Dehn- und Bewegungsfugen, die im Untergrund vorhanden sind, solltest Du übernehmen.
Der SAKRET Universalspachtel ist recht leicht aufzubringen wenn Du ein sorgfältig und geplant vorgehst. Außerdem solltest Du auf Deine Sicherheit achten: Bei allen Arbeiten mit Beton solltest Du Handschuhe und lange Ärmel tragen, weil der Baustoff die Haut reizen kann. Schütze vor allem Deine Augen durch eine Schutzbrille vor Spritzern.
Es gibt auch ein paar Zeiten zu berücksichtigen: Der Spachtel ist je nach Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit nach rund drei Stunden begehbar. Nach 24 Stunden kannst Du die Fläche mit Fliesen und Platten belegen. Bevor Du sie aber richtig belastest, musst Du mindestens vier Wochen warten.
Während die Fläche trocknet, solltest Du sie vor direkter Sonneneinstrahlung, Zugluft und extremen Temperaturen schützen – mehr als 30° Celsius und unter 5° Celsius gelten in dem Fall als extrem.
Und schließlich: Nimm nur sauberes und rostfreies Werkzeug und reinige die Gefäße und Werkzeuge sofort mit Wasser. Denk dran, schon nach wenigen Minuten ist der Mörtel am Werkzeug festgetrocknet – und dann heißt es kratzen und schaben.
Materialreste solltest Du nicht in den Müll werfen, sondern bei einer autorisierten Sammelstelle als Bauabfall abgeben.