Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen Zum Seitenfuß springen
Lexikon

„Siliconharz“

 

Siliconharze sind hochmolekulare, dreidimensional vernetzte Verbindungen, deren gerüstbildende Elemente aus Silizium und Sauerstoff bestehen.

 

 

Die Siliconharze sind chemisch gesehen zwischen den rein anorganischen und den rein organischen Stoffen einzuordnen. Durch die besonders starke Bindungsenergie bei Silizium und Sauerstoff (Molekülen) sind diese Stoffe unheimlich stabil. Sie können außerdem leicht mit anderen Stoffen kombiniert werden, damit Eigenschaften wie Witterungsbeständigkeit, Haftung und Flexibilität leicht beeinflusst werden können.

 

 

Anwendungsbereich

 

Siliconharze finden durch ihre Vielseitigkeit in zahlreichen Bereichen Anwendung. Z. B. als Bindemittel in Lacken und Fassadenfarben oder als Imprägnierungen für Beton oder Mauerwerk (Hydrophobierung). Außerdem werden sie für hochtemperaturbeständige Beschichtungen eingesetzt.

 

 

Tipp

Ein bekanntes Beispiel für ein Siliconharz ist Quarz.