Fliesen im Wohnbereich - für Böden ohne mechanische Belastung
Fliesen im Wohnbereich - Die Vorteile im Detail
Fliesen im Wohnbereich bieten Ihnen mehr Vorteile als andere herkömmliche Bodenbeläge. Nachfolgend haben wir Ihnen einige Vorteile aufgelistet:
Ganz schön belastbar
Obwohl Fliesen in Wohnbereichen ohne mechanische Belastung zum Einsatz kommen, sind sie dennoch robust und belastbar. Die Ritzhärte von Feinsteinzeug entspricht der von Diamanten. Solchen Belägen kann also fast nichts mehr etwas anhaben. Je nach Einsatzort verwenden Sie strapazierfähige Fliesen mit hoher Rutschsicherheit – die Auswahl an beständigen Bodenfliesen ist sehr groß.
Pflegeleichte Wärmeleiter
Fliesen im Wohnbereich sind zudem pflegeleicht: Schmutz bleibt nicht haften und unter die Oberfläche eindringen. Feuchtes Wischen reicht meist aus, um Fliesen zu reinigen. Und sie eignen sich als Wärmeleiter besonders für den Einsatz auf Fußbodenheizungen, weshalb sie eine gute Wahl für den Boden des Wohnzimmers sind.
Untergründe
Wenn Sie einen Bereich im Haus neu fliesen möchten, müssen Sie den Untergrund besonders sorgfältig vorbereiten. Das gelingt mit dem richtigen Material selbst dann, wenn Sie auf verschiedenen Holzuntergründen, zum Beispiel alten Dielen, Fliesen verlegen wollen. Auch bei Treppen kommt es auf den stabilen Untergrund an. Über die Langlebigkeit des Bodenbelags entscheidet vor allem die Qualität der baulichen Ausführung: SAKRET Systemlösungen sorgen dafür, dass Untergrund und Aufbau des ganzen Baus stimmen.
Die Schritte für erfolgreiches Verlegen von Fliesen im Wohnbereich
Das Verlegen von Fliesen im Wohnbereich erfordert sorgfältige Vorbereitung und die Beachtung der richtigen Techniken, um ein makelloses Ergebnis zu erzielen. Welche Arbeitsschritte Sie dabei beachten sollten, haben wir Ihnen nachfolgend aufgelistet:
1. Grundieren des Untergrundes
Den Verlegeuntergrund auf Belegreife, Festigkeit, Tragfähigkeit und Rissfreiheit prüfen. Minderfeste Oberflächen- und Trennschichten (z. B . Öl, Schmutz, Staub, Farbrückstände o. ä.) entfernen.
Die Grundierung (erforderlichen Verdünnungsgrad beachten) mit einer Rolle oder Bürste vollflächig auftragen und trocknen lassen.
2. Einsatz von Spachtel- oder Ausgleichsmassen
Untergrundunebenheiten oder fehlende Untergrundhöhen werden durch den Einsatz von Spachtel- oder Ausgleichsmassen nivelliert. Dabei sind die produktspezifischen Trocknungszeiten zu beachten.
Bei schwimmenden Konstruktionen sind die Randdämmstreifen erst nach Fertigstellung aller Verlegearbeiten abzuschneiden. Anschließend nochmals die Grundierung (erforderlichen Verdünnungsgrad beachten) mit einer Rolle oder Bürste vollflächig auftragen und trocknen lassen.
3. Verlegen der Entkopplung/Trittschalldämmung
Mit einer Zahntraufel vollflächig Klebemörtel auf den Untergrund auftragen und die Entkopplungs- oder Trittschalldämmplatten im halben Verband Stoß an Stoß hohlraumfrei verlegen.
Mörtelbrücken zwischen den Plattenstößen sind aus schallschutztechnischen Gründen zu vermeiden.
4. Auftragen des Klebemörtels
Nachdem die Verklebung der Entkopplung/Trittschalldämmung getrocknet ist, wird der Klebemörtel für die Fliesen-/Plattenverlegung vollflächig mit einer geeigneten Zahntraufel aufgetragen.
5. Verlegen der Fliesen/Platten
Anschließend die Fliesen oder Platten mit leicht schiebenden Bewegungen in das frische Kleberbett ansetzen und ausrichten.
6. Verfugen der Fliesen/Platten
Nach Trocknung des Klebemörtels den Fugenmörtel mit einem Fugbrett diagonal zum Belag in die Fugen einschlämmen und zeitnah bündig nachschlämmen.
7. Abwaschen des Belages
Den Belag nach Ansteifen des Fugenmörtels mit einem Schwammbrett abwaschen und nach dem Abtrocknen mit einem leicht feuchten Schwamm nachwaschen.
8. Elastisches Verfugen der Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen
Alle Rand-, Anschluss- und Bewegungsfugen nach vollständiger Trocknung des Belags mit elastischer Dichtmasse verschließen und die Fugenoberfläche glätten.
Diese elastischen Fugen sorgen dafür, dass der Bodenbelag bei Temperaturänderungen und Gebäudebewegungen flexibel bleibt und verhindern Rissbildung. Darüber hinaus trägt das elastische Verfugen zu einer dauerhaften Abdichtung der Fugen bei, wodurch Schimmelbildung und Feuchtigkeitsschäden in Wohnbereichen vermieden werden.