Unsere Maßnahmen
Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Erfahren Sie, wie SAKRET Nachhaltigkeitsaspekte in Produkte, Prozesse und Lösungen integriert und welche Maßnahmen wir in den Bereichen Ressourcenschonung, Verantwortung und Innovation verfolgen. Nachhaltigkeit verstehen wir dabei ganzheitlich – über die Reduzierung von CO₂-Emissionen und den Einsatz umweltfreundlicher Materialien hinaus.
Eine Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks für SAKRET setzt sich aus vielen einzelnen Schritten zusammen, zu denen auch die Optimierung von Produktionsprozessen, der effiziente Einsatz von Ressourcen, die Abfallreduktion und die Förderung des Recyclings zur Reduzierung von CO₂-Emissionen gehören. Zu diesen sich weiter entwickelnden Maßnahmen gehört auch der Entwicklungsbereich neuer Produkte, die in der Herstellung und über den gesamten Nutzungszyklus hinweg umweltfreundliche Kriterien erfüllen sollen.
CO₂- Emissionsreduzierte Zemente
Eine Maßnahme zur CO₂-Emissions-Reduzierung ist die Verwendung von CEM II-Zement. Ein wesentlicher Bestandteil von Zement (CEM-I Zement) ist Klinker, der durch das Brennen von Kalkstein und Ton hergestellt wird. Dieser Prozess verbraucht eine große Menge an Energie und setzt einen hohen Anteil von CO₂ Emissionen frei. Eine Verringerung des Klinkeranteils im Zement trägt daher zu einer Reduzierung von CO₂ -Emissionen bei. Produkte, die diesen CO₂ reduzierten CEM-II Zement enthalten, haben weiterhin die bisherige Leistungsfähigkeit, wie auch die Qualität und Haltbarkeit, gemäß geltender Vorschriften.
CEM II-Zemente im Einsatz bei SAKRET Lizenznehmern
SAKRET München setzt für verschiedene Bauprodukte Zemente mit reduziertem Klinkeranteil (CEM II) ein. Nach firmeninternen Berechnungen konnten dadurch im Vergleich zum klinkerreicheren Zement CEM I in 2024 bis zu 181 kg CO₂ pro Tonne eingespart werden.
Auch SAKRET Sachsen setzt für die Produktherstellung CEM II-Zement ein. Für das Jahr 2022 konnte nach eigenen Angaben eine Reduktion der CO₂-Emissionen von rund 4,5 % (ca. 718 Tonnen) im Vergleich zu einem Referenzwert (Jahreszahl eintragen, z.B. 2021) erreicht werden.
SAKRET und die SAKRET Lizenznehmer-Gruppe wollen den Einsatz von Zementen mit reduziertem Klinkeranteil weiter ausbauen, um CO₂-Emissionen im Herstellungsprozess weiter zu reduzieren.
Folienfreie Papiersäcke
SAKRET verwendet für ausgewählte Produkte folienfreie Papiersäcke. Diese bestehen überwiegend aus Papier mit Verzicht auf bisherige Kunststofffolien - bei unveränderter Qualität.
Die folienfreien Papiersäcke sind biologisch abbau- und recycelbar, und können, abhängig von den regionalen Entsorgungsstrukturen, nach der Verwendung umweltfreundlich als Papier entsorgt werden, nicht wie bisher als Sonderabfall. Damit reduzieren sich Umweltbelastungen ebenso wie Ressourcenverbräuche und Entsorgungskosten.
SAKRET München konnte durch den Einsatz folienfreier Papiersäcke nach firmeninternen Angaben im Jahr 2025 rund 4 Tonnen Kunststoff vermeiden. Weitere SAKRET Lizenznehmer prüfen den Einsatz entsprechender Verpackungslösungen.
PCR-Gebinde
Der Einsatz von PCR-Gebinden (Post-Consumer-Recycling -PCR) ist von großer Bedeutung für den Umwelt- und Klimaschutz. Durch die Verwendung von recycelten Kunststoffen als Ersatz für neu produzierte Kunststoffe werden Umweltbelastungen verringert.
Für ausgewählte Produkte verwenden SAKRET Lizenzpartner Verpackungen mit Anteilen aus recyceltem Kunststoff.
Das RYGOL Baustoffwerk, SAKRET Painten, reduzierte durch den Einsatz von PCR-Gebinden nach firmeninternen Angaben rund 1,5 Tonnen CO₂-Emissionen im Jahr 2023 durch den Einsatz als Verpackung des pastösen Pflasterfugenmörtel.
Nachhaltige Produktion bei SAKRET Lizenznehmern
SAKRET Painten betreibt seit 2014 eine KWK-Anlage (Kraft-Wärme-Kopplung) mit zwei Microgasturbinen mit einer Gesamtleistung von 265 KW elektrische Leistung. Diese erzeugt pro Jahr bis zu 1,7 Mio. kWh Strom. Diese Anlage ist eine hochflexible Lösung zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung mit hoher Zuverlässigkeit und niedrigen Emissionen. Dabei wird die Hochtemperatur-Abwärme (250 bis 350*C) zur Trocknung von Kalksteinbrechsand genutzt.
Für eine reststoff- bzw. abfallfreie Produktion von Trockenmörtel passte SAKRET München die Produktionsanlage so an, dass herstellungsbedingt anfallende Rohstoffreste, Produktionsstäube und Prozesswasser aufbereitet und wiederverwendet werden. Nach firmeneigenen Angaben verbleiben dadurch rund 900 Tonnen Material pro Jahr dem Produktionskreislauf erhalten.
Regionale Rohstoffe für mehr Nachhaltigkeit
Regionalität hat heute eine zunehmend große Bedeutung im Wirtschaftskreislauf erlangt. SAKRET Lizenznehmer verwenden, soweit verfügbar und abhängig von Materialverfügbarkeit und technischen Anforderungen, Rohstoffe aus regionalen Bezugsquellen. Durch kürzere Transportwege können so Transportaufwand, Fahrtstrecken, Energiebedarf und Emissionen verringert werden. Mit der Regionalität verbunden ist gleichzeitig auch die Förderung der Wirtschaft und der Arbeitsplätze. Durch die Verwendung regionaler Rohstoffe kann die Qualität besser kontrolliert und sichergestellt werden.
Regionale Rohstoffe bei SAKRET
SAKRET München verwendet nach Firmenangaben rund 90 % der eingesetzten Rohstoffe aus einem Umkreis von 60 km um das Werk in Kirchstockach, davon etwa 54 % aus einem Radius von 10 km.
Mit dem Einsatz regionaler Rohstoffe reduzieren sich die Transportwege und der Transportaufwand und eine nachvollziehbare Herkunft der eingesetzten Materialien ist nachweisbar.
Der im SAKRET Painten hergestellte SAKRET Fliesenmörtel RegioFlex XL Bayern Edition RF besteht zu etwa 97 % aus Rohstoffen regionaler Herkunft.
Photovoltaik bei SAKRET Lizenznehmern
SAKRET Sachsen betreibt am Standort Diethensdorf seit 2009 eine Photovoltaik Freiflächenanlage zur Stromerzeugung. Diese erzeugt nach firmeninternen Angaben jährlich rund ca. 455.000 kWh Strom, was einer CO₂- Emissionseinsparung von ca. 330 t entspricht. Diese so gewonnene Strom wird zur Deckung des eigenen Energiebedarfs genutzt und reduziert damit den Bezug externen Stroms.
SAKRET Painten betreibt eine Photovoltaik Freiflächenanlage, die jährlich 1,7 Mio. kWh Strom für
den eigenen Bedarf erzeugt. Der Einsatz von Photovoltaik erfolgt generell im Rahmen der betrieblichen Energieversorgung und wird unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Anforderungen umgesetzt.
E-Mobilität bei SAKRET Lizenznehmern
Nach firmeninternen Angaben hat SAKRET München bereits rund zwei Drittel der Stapler entsprechend umgerüstet. Dadurch können jährlich rund 5.600 Liter Diesel für drei Dieselstapler eingespart werden, was einer CO₂-Einsparung von etwa 14,8 Tonnen entspricht.
Auch SAKRET Sachsen, SAKRET Bausysteme und SAKRET Painten setzen Elektrofahrzeuge ein. Bei SAKRET Sachsen verfügen nach internen Angaben rund 55 % der Fahrzeugflotte über Elektroantriebe.