Regionale Exzellenz – der israelische Baustoffhersteller TERMOKIR

Auf einer Fachkonferenz in Tel Aviv erläutert TERMOKIR-CEO Elie Cohen, warum der SAKRET-Lizenznehmer so erfolgreich ist

Das israelische Unternehmen TERMOKIR, der regionale Lizenznehmer von SAKRET, hat sich nur dank neuer Technologien und Verfahren in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erfolgreich neu aufstellen können. „Weil wir früh und entschlossen neue Technologien genutzt haben, sind wir heute ein starker Player in der Baubranche, der die entscheidenden Standards mitgestalten kann“, sagte Elie Cohen, CEO der TERMOKIR Industries Ltd.

Cohen sprach auf der „2019 Industrial Conference – Industry around the world“, die am 2. Dezember 2019 in Tel Aviv stattfand. Die Veranstaltung hatte der israelische Industrieverband (Manufacturers‘ Association of Israel) organisiert. Mehr als 100 führende Industrielle aus Europa und Israel1 diskutierten über die Auswirkungen der Digitalisierung, die Herausforderungen der Industrie 4.0 und die Vorteile künstlicher Intelligenz in ihren Branchen.

Cohen nahm als Vertreter der israelischen Industrie an einem Symposium zum Thema „Deutschland - Industrie 4.0 und der Stolz der Meister“ teil. Deutschland ist ein wichtiger Handels- und Kooperationspartner für die Wirtschaft in Israel. TERMOKIR wiederum steht durch die Kooperation mit SAKRET in enger Verbindung mit der deutschen Bauwirtschaft.

Teamshooting TERMOKIR

TERMOKIR: SAKRET Lizenznehmer in Israel

Jüngstes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen SAKRET und Bauunternehmen liefert unser Partner TERMOKIR. Das Unternehmen hat vom Bauunternehmen Max Bögl den Auftrag bekommen, 9.000 Tonnen Mörtel für eine neue Schnellzugstrecke in Israel zu liefern. 44 Kilometer Tunnel mussten ausgekleidet werden. TERMOKIR – bislang ohne Tunnelbaureferenz – erhielt den Zuschlag, weil es mit seinen deutschen Partnern bei SAKRET ein passendes Produkt mit Just-in-Time-Logistik entwickeln konnte: Wochenlang lieferten Lastwagen jede Nacht exakt die Menge in die Tunnel, die für den Baufortschritt benötigt wurde.

Noch mehr Infos unter: www.sakret.com/de/erfolgsgeschichten

Ausgezeichnetes Engagement für bessere Standards

In seinem Vortrag erläuterte Cohen, wie TERMOKIR der Wiederaufstieg gelungen ist. Das Unternehmen hat eine lange Phase der Schwäche durchlebt und dann sehr früh in die Qualität und Umweltfreundlichkeit seiner Produkte investiert. Weil diese Themen in der israelischen Bauwirtschaft erst spät aufgegriffen wurden, konnte TERMOKIR in wenigen Jahren den Markt neu erobern. Dadurch wurde der Baustoffhersteller zum begehrten Gesprächspartner für die Standardisierungsorganisation IFAN (International Federation of Standards Users): Sie zeichnete Elie Cohen sogar im vergangenen Jahr für sein Engagement für mehr und bessere Industriestandards aus.

Dank der Partnerschaft mit SAKRET hat TERMOKIR die bestehende Produktlinie qualitativ gesteigert und an die Bedürfnisse des regionalen Marktes besser angepasst. Gleichzeitig erstellt TERMOKIR heute als eines der ersten Unternehmen in der israelischen Baubranche Umweltbilanzen für einige Produkte.

„TERMOKIR hat in den letzten zehn Jahren ein Wirtschafts­wachstum von mehr als 340 Prozent verzeichnet“, sagte Cohen, der seit 2001 an der Spitze des Unternehmens steht. „Unser Ziel ist damals wie heute: Wir wollen zum nachhaltigsten und innovativsten Unternehmen in der gesamten Region werden.“ Die Teilnehmer des Symposiums honorierten den Vortrag mit langem Applaus.

TERMOKIR Industries Ltd. ist 1983 im Kibbutz Choreshim gegründet worden und hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von Baumaterialien spezialisiert. Seit 2015 ist TERMOKIR Lizenznehmer von SAKRET und hat sich einen ausgezeichneten Namen weit über Israel hinaus erworben. Heute stellt das Unternehmen mit etwa 75 Mitarbeitern mehr als 50 verschiedene Mörtelprodukte her.

Die Marke SAKRET steht seit mehr als 60 Jahren in Europa für qualitativ hochwertige Lösungen bei Trockenbaustoffen. Mit 13 Werken in Deutschland und 26 in Europa gehört die SAKRET-Gruppe zu den führenden Anbietern von Trockenbaustoffen.

1 Quelle: www.ulliwaltinger.de/talk-industrial-ai-manufacturing-association-tel-aviv-israel-2nd-december-2019/

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