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WER SIND WIR

Starke Wurzeln

Seit mehr als hundert Jahren dem Kunden verpflichtet

Klassisches Familienunternehmen

Rygol bleibt den Wurzeln treu: Der traditionellen Verpflichtung dem Bauhandwerk und den Kunden in der Region gegenüber. Mehr als 170 Menschen beschäftigt Rygol 2020 – und ist immer ein klassisches Familienunternehmen geblieben.

Starke Familie

1892 legte Vorfahr Johann Rygol das Fundament zum späteren Baustoffunternehmen, als er in Kattowitz in Oberschlesien eine erste Ziegelei erwarb. In den folgenden Jahrzehnten baute die Familie das Unternehmen stetig aus und konnte nach dem zweiten Weltkrieg in Bayern neuen Tritt fassen. Nach dem Aufbau eines Kalkwerks und Steinbruchbetriebs durch Karl und Hilde Rygol in Painten nahe Regensburg erweitern deren Kinder und Enkel weiter: Trockenmörtel-Mischanlagen entstehen, die Produktpalette wächst kontinuierlich. 1976 erwirbt Klaus Rygol die SAKRET-Lizenz für Nordbayern: Rygol wird Gesellschafter der SAKRET Trockenbaustoffe Europa.

Erfolgsgeschichte

Heute leitet mit Dr. Wolfgang Rygol die vierte Generation der Rygols den Betrieb – das ist sogar in der bodenständigen Baubranche selten. Seit einem Vierteljahrhundert ist Rygol auch über die regionalen Grenzen hinaus tätig geworden: Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erwarb das Unternehmen zusammen mit der Firma Büechl in Regensburg die SAKRET Lizenz für Sachsen und in den Folgejahren auch für Tschechien, Slowakei, Ungarn und Österreich. Fünf Trockenmörtelwerke produzieren heute in diesen Ländern.

1892

Erste Ziegelei

Bereits 1892 beginnt die Geschichte der Firma Rygol. Johann Rygol pachtet seine erste Ziegelei in Kattowitz/Oberschliesen.

Oberschlesien

Bis zum zweitern Weltkrieg ist die Familie Rygol in Oberschlesien in der Baubranche mit drei Ziegeleien, einem Architekturbüro, einer Bauunternehmung, einem Brunnnenbau-Unternehmen sowie einem Sägewerk und einer Tischlerei tätig.

Enteignung

1945 wird der Familie Rygol der gesamt Besitz enteignet.

1946/1947

Mit Mut und Zuversicht

Karl und Hilde Rygol pachten, nahezu mittellos, aber voller Mut und Ideen, in Painten bei Kelheim einen Steinbruch von der Bayerischen Forstverwaltung sowie das Natursteinwerk Raßhofer.

Steinbruch Painten Karl Rygol

Am 10. Mai 1946 nehmen die beiden Werke den Betrieb unter dem Namen Steinbruch Painten Karl Rygol auf.

Bauunternehmung

In den ersten Jahren betreibt Karl Rygol außerdem eine Bauunternehmung, die auch Geschosswohnungsbauten in Regensburg, Parsberg und Hemau errichtet.

Kalkwerk und 
Steinbruch Karl Rygol

1947 Ab dem 1. Oktober 1947 nennt sich die Firma „Kalkwerk und Steinbruch Karl Rygol“. Die Söhne Klaus und Werner, die 1947 und 1948 aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommen, unterstützen die Eltern beim Aufbau des Werkes.

1948 - 1951

Kauf Steinbruchgelände

Der Schachtofen wird in Betrieb genommen. Ebenfalls 1948 erfolgt der Kauf des Steinbruchgeländes.

Stückkalk und Feinkalk

Bis 1951 besteht das Angebot ausschließlich aus gebranntem Stückkalk, mit Inbetriebnahme der ersten Kugelmühle zusätzlich aus gemahlenem Stückkalk = Feinkalk.

1954 - 1975

Kalkwerk Rygol

Ab 1. Januar 1954 wird die Firma unter dem Namen Kalkwerk Rygol K.G. geführt. Klaus und Werner Rygol werden Gesellschafter.

Wirtschaftswunder

Die nächsten 20 Jahre wächst das Unternehmen, es werden neben dem Kalkabbau zunächst vorgemischte Bindemittel wie Putz- und Mauerbinder produziert. Doch bereits 1970 kommen die ersten Trockenmörtel wie Paintener Fertigschweiß und Rygol-Maschinenputze hinzu.

Moderne Produktionsanlagen

Für die Produktion der Trockenmörtel und Bindemittel wurde moderne Produktionsanlagen errichtet.

1976 - 1990

Rygol und SAKRET

Klaus Rygol erwirbt die SAKRET-Lizenz für Nordbayern. Rygol wird Gesellschafter der deutschen SAKRET-Gruppe, heute SAKRET Trockenbaustoffe Europa.

Mischanlage für Massenprodukte

Durch das stetig wachsende Angebot an Produkten, wird in den 80er Jahren eine zweite Mischanlage, die für Massenprodukte konzipiert ist, in Turmbauweise erstellt. In diese moderne Anlage ist eine Mischanlage für Wärmedämmputz integriert.

Moderne Anlagen für Kalkbereich

Auch im Kalk- und Kalksteinbereich wird in eine neue Vorbrechanlage, eine Hydratanlage, und eine neue große Brechsandanlage für eine erweiterte Eigenproduktion von Putz und Mörtelsanden investiert.

1990 - 1994

Wiedervereinigung

Die Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten bringt neue Chancen und Möglichkeiten für die Bauwirtschaft und die Baustoffindustrie. In diesem Jahr erwirbt Klaus Rygol die begehrte SAKRET-Lizenz für Sachsen.

SAKRET Sachsen

In den folgenden Jahren wird in den Paintener Mischanlagen rund um die Uhr gearbeitet bis im Frühjahr 1992 die erste SAKRET-Sachsen-Produktionsstätte in Zeithain bei Riese ihre Arbeit aufnimmt. 1993 geh in Diethensdorf bei Chemnitz das zweite große Werk der SAKRET-Trockenbaustoffe Sachsen in Betrieb.

1994 - 2000

3. Mischanlage

Im April wird in Painten die dritte Mischanlage in Turmbauweise eingeweiht - eine hochtechnisierte Anlage für Edelputze und Sonderprodukte.

Nassmischanlage

Ein Jahr später wird die Mischanlagentechnik um eine Nassmischanlage für Grundierungen und Haftbrücken sowie eine Anlage zum Einfärben von Kalk-, Silikat- und Silikonharzfarben erweitert.

SAKRET Osten

Weiter wird Rygol Partner der Firma Büechl in der Gesellschaft SSH SAKRET-Bohemia, heute SAKRET CZ k.s., mit einem Werk in Ledcice, nördlich von Prag. 1999 gründen Büechl und Rygol SAKRET Slovakia k.s. und ein Jahr später wird im Westen Ungarns das erste Werk der SAKRET Hungaria Bt. eröffnet. Auch in dieser Firma ist Rygol Partner von Büechl.

2009

Photovoltaikanlage

Im Herbst geht eine 16000 m² große Freiflächen-Photovoltaikanlage ans Netz. Sie liefert ca. 900000 kWh/Jahr.

Erweiterung Ungarn

In diesem Jahr erfolgt außerdem die Inbetriebnahme des zweiten Werkes von SAKRET Hungaria südlich von Budapest.

2010 - heute

5. Mischanlage

In einer fünften Mischanlage werden in Painten jetzt auch kunstharzgebundene Mörtel für den Garten- und Landschaftsbau sowie für den Tiefbau hergestellt

KWK mit Gasturbine

Im Jahr 2013 erfolgte die Inbetriebnahme der KWK (Kraft-Wärme-Kopplung) mit Gasturbine. 2015 Optimierung Mischanlage 1.

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