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ALTBAUSANIERUNG: MAUERWERK

Algen- und Pilzbeseitigung

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise zur Algen- und Pilzbeseitigung.

Der Schichtaufbau für die Algen- und Pilzbeseitigung an der Fassade.

Der Schichtaufbau:

  • Schadensbild und Ursachen

    Algen und Pilze auf Fassaden sind häufig schon mit bloßem Auge erkennbar. Algen verfärben Oberflächen grün bis fast schwarz, manchmal rötlich. Pilze sind hingegen am charakteristischen watteartigen Mycel zu erkennen. Während beide Mikroorganismen auf genügend Feuchtigkeit angewiesen sind, brauchen Algen Licht und verbleiben auf der Oberfläche, hingegen können Pilze tief in die Substanz eindringen. Zum Wachstum benötigen Algen anorganische, Pilze wiederum organische Nährstoffe.

    Allgemein gilt: Algen und Pilze gibt es überall, und sie gedeihen am besten in feuchtem Klima, ländlichen Regionen und Umgebung mit dichtem Pflanzenbewuchs. Zwei „moderne“ Faktoren spielen hierbei zusätzlich eine Rolle. Zum einen verbessert die Verminderung saurer Luftschadstoffe durch verstärkten Umweltschutz in vielen Regionen Lebensbedigungen für Mikroorganismen, zum anderen bieten wärmedämmende Untergründe ideales Mikroklima. So ergeben geringe Oberflächentemperaturen in der Nacht mit entsprechender Tauwasserbenetzung ideale Wachstumsbedingungen. Daneben ist die Verschmutzung der Fassade ein weiterer wichtiger Faktor für mikrobiellen Befall. Algen siedeln häufig weniger auf der Fassade als auf dem Schmutz, der sich darauf abgelagert hat.

  • Die SAKRET Lösung

    Um algen- und pilzfreie Fassaden zu erhalten, sind einige Anforderungen zu beachten. Der Feuchtegehalt der Oberfläche sollte möglichst gleichmäßig und gering sein und nach einer Beregnung schnell wieder abtrocknen. Die Art und Struktur der Putzoberfläche sollte möglichst schmutzabweisend und glatt sein. Durch konstruktive Maßnahmen, wie genügend große Dachüberstände, horizontale Abdeckungen oder Fensterbänke mit entsprechender Ausladung und Tropfkante, lassen sich Fassaden schützen und trocken halten. Das SAKRET System zur Algen- und Pilzsanierung beseitigt die Mikroorganismen und hemmt eine Neuansiedlung. Die konkreten Anforderungen wie glatte, schmutzabweisende und diffusionsoffene Strukturen sowie wahlweise wasserabweisende (hydrophob) oder wasseranziehende (hydrophil) Oberflächen, lassen sich sehr gut mit SAKRET Fassadenfarben erfüllen. Hydrophile Oberflächen sorgen für eine gleichmäßige Feuchteverteilung und rasche Austrocknung der oberflächennahen Schichten. Auf Wunsch können biozide Zusätze den Saniererfolg und die Langlebigkeit unterstützen. Eine Alternative stellen dickschichtige Edelkratzputze dar, die durch eine optimale Temperaturverteilung wärmere Oberflächen schaffen und durch ihre Edelkreidung einen Selbstreinigungseffekt aufweisen.


Die Schritte:

  1. Untergrundvorbereitung

    Mikrobiellen Befall nass von der Putzoberfläche gut abwaschen und anschließend gesamte Fläche mit einem dem Untergrund angepassten Verfahren säubern.

  1. Untergrund desinfizieren

    Untergrund vollständig trocknen lassen und Desinfektionsmittel mit fungiziden bzw. algiziden Eigenschaften (SAKRET Biosan BS) zweimal auftragen. Oberfläche wieder vollständig trocknen lassen.

  1. Schlussbeschichtung auftragen

    Anschließend eine hydrophobe oder wahlweise hydrophile und hoch dampfdiffusionsoffene Schlussbeschichtung zweilagig auftragen.


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Biosan BS

SAKRET Biosan BS

Saniermittel für Flächen mit Algen-, Schimmelpilz- und Moosbefall

Abbildung SAKRET Platzhalter ovaler Eimer

SAKRET N-TEColor N-TEC

Premium-Hochleistungsfassadenfarbe


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