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ALTBAUSANIERUNG: MAUERWERK

Fachwerk - Stabile Ausfachung

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise für die putztechnische Fachwerksanierung bei stabiler Ausfachung.

Der Schichtaufbau für die putztechnische Fachwerksanierung bei der Fassade.

Systemaufbau und Verarbeitung

  • Ein trennender Schnitt

    Ist ein Gefach in sich stabil und kann erhalten werden, ist es möglich, den Putz zu erneuern. Hierbei sind einige grundlegende Eigenarten des Fachwerks zu beachten. Durch stark unterschiedliche mechanische Eigenschaften von Holz und mineralischen Baustoffen ist im Bereich von Berührungen immer mit einer Rissbildung zwischen Putz und Holz zu rechnen. Aus diesem Grund ist zum einen immer ein trennender Schnitt zwischen Holz und Putz empfehlenswert, zum anderen darf Putz nie über Holz ragen und muss seitlich angeputzt werden.

  • Keine Acryl- oder Silikonmaterialien

    Ein weiterer Aspekt ist eindringende Feuchtigkeit zwischen Holz und Gefach. Rücktrocknung dieser anfallenden Feuchte muss soweit wie möglich unbehindert von stattengehen. Das bedeutet, dass eventuelle Hydrophobie des Putzmörtels begrenzt sein sollte, da reduzierte Wasseraufnahme des Putzes sonst Austrocknung über die Fläche verzögern würde. Sogenannte „dauerelastische“ Fugenmaterialien, wie Acryl- oder Silikonmaterialien, haben zwischen Holz und Mörtel nichts zu suchen. Unter diesen Fugen wird Wasser eingesperrt und sorgt für Schaden am Holz. Selbstverständlich darf die Trocknung und Diffusionsfähigkeit auch später nicht durch den Farbanstrich gebremst werden. Lediglich Anstrichstoffe und Beschichtungen mit hoher Dampfdiffusionsfähigkeit können eingesetzt werden.


Die Schritte:


Besteht die alte Ausfachung aus stabilem, nicht feuchteempfindlichem Untergrund kann der Unterputz direkt aufgetragen werden.

  1. Untergrund vorbereiten

    Zunächst das Gefach prüfen und trocken reinigen. Grobe Unebenheiten mit SAKRET Schlitz-, Verfüll- und Reparaturmörtel SVM ausgleichen.

  1. Unterputz auftragen

    Einen kalkbasierenden SAKRET Unterputz aufbringen und ausreichend trocknen lassen.

  1. Gewebespachtelung und Oberputz auftragen

    Nach Einhalten der Standzeit erhält das neue Gefach eine Gewebespachtelung in einer Stärke von ca. 5 mm. In das obere Drittel dieser Spachtelung ist ein alkaliresistentes Glasfasergewebe einzuspachteln. Um eine gewünschte Oberflächenstruktur zu erzielen, die Putzfläche anschließend mit einem mineralischen Oberputz und ggf. mit diffusionsoffenen Farben streichen.


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Schlitz-, Verfüll- und Reparaturmörtel SVM

SAKRET Schlitz-, Verfüll- und Reparaturmörtel SVM

Hydraulisch erhärtender, zementärer Werktrockenmörtel 

Abbildung SAKRET Produktbild Klebe- und Armierungsmörtel KAM 

SAKRET Klebe- und Armierungsmörtel KAM

Hydraulisch erhärtender, zementärer Werktrockenmörtel 

Abbildung SAKRET Armierungsgewebe AG

SAKRET Armierungsgewebe AG

Alkaliresistentes, hochfestes Glasfasergewebe


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