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ALTBAUSANIERUNG: ENERGETISCHE SANIERUNG

Innendämmung

Hier zeigen wir Ihnen die Informationen zur energetischen Sanierung mit Innendämmung.


Der Schichtaufbau für energetische Sanierung mit Innendämmung.

Systemaufbau und Verarbeitung

  • Anforderungen und Ziele

    Die nachträgliche Dämmung bestehender Gebäude im Rahmen der Modernisierung ist heute eine gängige und in der Technik ausgereifte Maßnahme. Die am meisten verwendete Verfahrensweise ist der Einbau einer Außendämmung. Jedoch kann dieser Eingriff in die Fassade aus unterschiedlichen Gründen nicht gewollt oder auch nicht möglich sein, entweder möchte man die vorhandene klassische Optik nicht negativ beeinflussen oder es gilt eine bestehende Vorgabe des Denkmalschutzes umzusetzen oder es ist schlicht zu wenig Platz für die Außendämmung vorhanden. Es ist jedoch nach dem heutigen technischen Erkenntnisstand und zahlreichen praktischen Erfahrungen ohne weiteres möglich, die Dämmung an die Innenwand zu verlegen.

    Innendämmungen sind bauphysikalisch anspruchsvoller als Außendämmungen. Aufgrund der vorherrschenden Temperaturunterschiede innerhalb der Dämmplatten bilden Innendämmplatten zwangsläufig einen Taupunkt innerhalb des Dämmstoffes aus, infolgedessen in der kalten Jahreszeit Tauwasser in der Dämmkonstruktion ausfällt. Je wirkungsvoller die Dämmung ist, desto stärker fällt dieser Effekt ins Gewicht. Darüber hinaus zeigen Innendämmungen zwangsläufig mehr Wärmebrücken, wie zum Beispiel durch Innenwände, die das System durchdringen. Dank intensiver Entwicklungstätigkeit in den letzten 20 Jahren konnte diese Problematik gelöst werden. Heute stehen zuverlässige und einfach zu verarbeitende Materialien und Systeme zur Verfügung, die anfallendes Tauwasser schadfrei wieder abgeben und trotz angefallener Feuchte nicht an Dämmwirkung verlieren. Am besten geeignet sind sogenannte kapillaraktive Systeme mit Mineralschaumplatten als Dämmstoff. 

    Dieses Material vereinigt Forderungen nach einer hohen Dämmwirkung, physiologisch unbedenklicher Zusammensetzung, Unbrennbarkeit und idealer Fähigkeit Wasser kapillar aus dem Taupunkt zu leiten. Weitere Komponenten des SAKRET Innendämmsystems sind in den mechanischen Eigenschaften, den Anforderungen an die Ausgangsstoffe für hygienische Bedingungen der Innenraumluft und selbstverständlich der optimalen Dampfdiffusionsfähigkeit auf Mineralschaumplatten angepasst.

Die SAKRET Lösung

Das SAKRET Innendämmsystem besteht aus einer Abfolge aufeinander abgestimmter Produkte:

  1. Es kommt ein mineralischer Klebemörtel zum Einsatz. Die hydrophobe Eigenschaft verhindert, dass anfallende Feuchte ins Mauerwerk eindringt, und begünstigt so die Abtrockung zum Innenraum zu. 

  2. Mineralschaumdämmplatten sind lieferbar zwischen 5 cm und 20 cm. Als Ergänzungsprodukte stehen Laibungsplatten mit 2,5 und 3 cm Dicke zur Verfügung. Dämmkeile zur Reduktion von Kältebrücken sind ebenfalls im Programm enthalten.

  3. Der Armierungsmörtel ist ein mineralischer Putz mit hohem Alkalidepot und optimierter Porosität. Dadurch wird Dampfdiffusionsfähigkeit maximiert. 

  4. Der Edelputz bzw. die Oberflächenbeschichtung ist ebenfalls aus kalkreichen Rohstoffen zusammengesetzt und wirkt so hemmend auf eventuelle Schimmelbesiedelung. Eine Auswahl an Strukturen und Korngrößen lässt keine Gestaltungswünsche unberücksichtigt. 


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Tiefengrund TGW

SAKRET Tiefengrund TGW

Wässrige, lösemittelfreie Grundierung auf Acrylatdispersionsbasis

Abbildung SAKRET Produktbild Klebe- und Armierungsmörtel KAM 

SAKRET Klebe- und Armierungsmörtel KAM

Hydraulisch erhärtender, zementärer Werktrockenmörtel 

Abbildung SAKRET Armierungsgewebe AG

SAKRET Armierungsgewebe AG

Alkaliresistentes, hochfestes Glasfasergewebe


Hier geht's zu weiteren Verarbeitungshinweisen in der Altbausanierung: