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PUTZE: SPEZIFISCHE WANDBILDNER

Wärmedämmputz-Aufbau

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise zu Wärmedämmputz-Aufbauten.

Die Schritte:

  1. Untergrund prüfen, vorbereiten

    Der Untergrund muss fest und tragfähig sein, lose Teile sind zu entfernen. Gängige Prüfkriterien und -methoden sind anzuwenden. Anschließend den Untergrund mit einem teildeckenden bzw. deckenden Spritzbewurf (z. B. SAKRET Sanierspritzbewurf SBW) materialgerecht vorbereiten.

    Bei geringer Tragfähigkeit des Untergrundes einen geeigneten Putzträger vollflächig anbringen, an allen sichtbaren Kanten und Ecken Putzprofile ansetzen.

  1. Dämmputz zweilagig auftragen

    Bei Maschinenverarbeitung auf die geeignete Ausstattung der Maschine für Wärmedämmputz achten. Wärmedämmputz (z. B. SAKRET Wärmedämmputz mineralisch WDP-M) mit der Maschine auftragen, dabei eine Schichtdicke von 20 bis 50 mm pro Lage einhalten.

    Bei manueller Verarbeitung den Wärmedämmputz mit der Kelle anwerfen. Nach dem Auftragen glatt abziehen; bei einlagigem Auftrag für zweite Putzlage aufrauen. Zweite Putzlage nach dem Ansteifen, spätestens aber nach etwa 24 Stunden aufbringen.

  1. Oberputz auftragen, strukturieren

    Wärmedämmputz entweder mit einem dünn- oder einem dickschichtigen Oberputz (z. B. SAKRET Scheibenputz exclusiv SBP-E oder SAKRET Reinkalkputz W2 RKPbeschichten. Für einen dünnschichtigen Oberputz muss eine zusätzliche Zwischenputzlage, z. B. SAKRET Filzputz FP, aufgebracht werden.


Wussten Sie schon? Unser Profi-Tipp:


Wärmedämmputze werden häufig bei der Altbausanierung eingesetzt, um durch die bessere Isolierung gegenüber dem Altputz Heizenergie zu sparen. Die Energiebilanz des Hauses verbessert sich durch Wärmedämmputze, allerdings lassen sich die inzwischen gesetzlich vorgeschriebenen Werte zur energetischen wirksamen Sanierung nur mit Wärmedämm-Verbundsystemen erreichen.



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