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GALABAU: NATURSTEIN

Natursteinmauer

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise zur Natursteinmauer.

So schön kann eine Natursteinmauer sein:

  

  • Größe, Form und Gewicht

    Eine Natursteinmauer kann als sogenannte Bruchsteinmauer, das heißt mit Mörtel gemauert werden oder als Trockenmauer ohne Mörtel. Bei einem Trockenmauerwerk werden die Steine – abgestimmt nach Größe, Form und Gewicht – gestapelt und stabilisieren sich durch ihr Eigengewicht. Bei einer Bruchsteinmauer werden die Steine durch den Mörtel zusammengehalten, der die Fugen zwischen den einzelnen Steinen füllt. So wirdeine Natursteinmauer nicht nur gleichmäßiger, sondern auch stabiler und damit langlebiger. Außerdem kann man ein Bruchsteinmauerwerk aufgrund seiner größeren Stabilität höher mauern als eine Trockenmauer.

  • Regional zahlt sich aus

    Für die perfekte Natursteinmauer braucht man natürlich den richtigen Mauerstein. Entscheidend bei der Auswahl sind die Optik des Natursteins, seine Bearbeitbarkeit und natürlich der Preis. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Stein bearbeitet wurde, desto teurer ist er. Deshalb sind Bruchsteine günstiger als einheitliche, rechtwinklige Steine in der gleichen Größe. Diese lassen sich wiederum leichter mauern. Entscheidet man sich für ein Gestein aus der Region, spart man zudem hohe Transportkosten. Da eine Natursteinmauer im Garten sowohl Umwelteinflüssen als auch unterschiedlichen Temperaturen ausgesetzt ist, sollten die Steine witterungsbeständig und frosthart sein. Bei vielen Gesteinen lässt sich nicht pauschal sagen, ob sie frostbeständig sind. Das ist zum Beispiel vom Abbauort und der speziellen Steinsorte abhängig, deshalb sollte man beim Kauf vom Händler bestätigen lassen, dass der Naturstein wetterfest und frostsicher ist.


Bevor es an die Arbeit geht:


Eine Natursteinmauer fügt sich immer sehr harmonisch als dekoratives Element in ihre Umgebung ein, unabhängig davon, ob die Natursteinmauer nur als kleine freistehende Mauer, als Mauer zum Ausgleich von Höhenunterschieden, als Stützmauer oder als Einfassung von Beeten oder des Grundstücks erstellt wird. Als „Basismaterial“ kommen verschiedenste Natursteine in Frage, egal ob als Bruchsteinmauerwerk oder als regelmäßiges Schichtenmauerwerk aus behauenem Stein, der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.


Die Schritte:

  1. Fundament frostfrei gründen

    Als erstes die Fläche, auf der das Mauerwerk erstellt wird, abstecken und das Erdreich mit einer Schaufel mindestens 80 cm tief ausheben. Anschließend zur Erhöhung der Stabilität eine Bewehrung in Form von Stahlmatten in den Fundamentgraben einlegen. Darauf achten, dass die Bewehrung nicht aus dem fertigen Fundament herausschaut und komplett mit Beton (ca. 4 cm) umschlossen wird.

    SAKRET Beton/Estrich BE ist mit einem Rührquirl in einem Mörtelkübel anzumischen und kann lagenweise verfüllt werden. Darauf achten, dass die einzelnen Lagen gut verdichtet werden. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis der Beton vollflächig mit dem angrenzenden Boden abschließt. Mögliche Fehlstellen können anschließend mit einer Schaufel oder Glättkelle geglättet werden.

  1. Ausrichten der Mauer und Mauern der ersten Lage

    Vor Verlegung der Steine ist eine Richtschnur an der Vorderseite der Mauer zu spannen, um einen fluchtgerechten Verlauf zu erzielen. Danach ist der SAKRET Trass-Zementmörtel TZM mittels Rührquirl mit Wasser in einem Mörtelkübel erdfeucht anzumischen und gleichmäßig auf dem Fundament zu verteilen.

    Bevor der erste Stein gesetzt wird, ist der Mörtel mit einer Kelle durch Andrücken zu verdichten, so dass eine ebene Oberfläche entsteht. Danach den ersten Stein vollflächig in das Mörtelbett setzen und mittels Gummihammer leicht einklopfen. Eine sorgsame Verlegung, insbesondere der ersten Lage, garantiert eine lot- und fluchtgerechte Ausrichtung der Mauer.

  1. Erstellen der Natursteinmauer

    Muss die Mauer rückseitig abgedichtet oder eine möglichst gleichmäßig dicke Wand erstellt werden, ist die Mauer auf der Rückseite mittels glatten Holzplatten oder Schalbrettern einzuschalen. Danach wird der erdfeuchte SAKRET Trass-Zementmörtel TZM zwischen Schalbrett und Steinlage mit einer Schaufel eingefüllt und leicht verdichtet.

    Dieser Vorgang wiederholt sich nach jeder weiteren Steinlage, die ebenso in ein Mörtelbett gelegt und leicht mit einem Gummihammer eingeklopft wird. Steine, die entweder nicht in das gewünschte Steinraster passen oder zu groß sind, werden mit dem entsprechenden Werkzeug in Form gebracht, bevor sie eingesetzt werden. Gegebenenfalls sind die Verarbeitungsrichtlinien der Steinlieferanten zu berücksichtigen.

  1. Verfugen der Natursteinmauer

    Ist die Mauer in der gewünschten Höhe und Form fertig, kann diese mit SAKRET Trass-Natursteinfuge TNF verfugt werden. Der Mörtel wird ebenfalls mit einem Rührquirl mit der entsprechenden Wassermenge vermischt, so dass eine knollenfreie, plastische Konsistenz entsteht. Anschließend wird der Fugenmörtel mit dem geeigneten Werkzeug, z. B. Fugenkelle, in die Fugen gedrückt und so verdichtet.

  1. Rückseitige Abdichtung

    Ist eine rückseitige Abdichtung erforderlich, ist auf die geglättete Rückseite die SAKRET Flexible Dichtungsschlämme FDS mittels Spachtel oder Quast 2-lagig aufzutragen. Um drückendes Wasser von der Wand abzuführen, ist anschließend eine Drainagebahn auf die Abdichtung anzubringen. Danach kann die Rückseite mit Erdreich verfüllt werden.


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Beton-Estrich BE

SAKRET Beton / Estrich BE

Hydraulisch erhärtender, zementärer Trockenbeton 

Abbildung SAKRET Trass-Zement-Mörtel TZM

SAKRET Trass-Zementmörtel TZM

Hydraulisch erhärtender, zementärer, mit Trass versetzter Werktrockenmörtel 

Abbildung SAKRET Trassnaturstein Fuge TNF

SAKRET Trass-Natursteinfuge TNF

Wasserundurchlässiger, trasshaltiger Pflasterfugenmörtel

Abbildung SAKRET Flexible Dichtungsschlämme FDS

SAKRET Flexible Dichtungsschlämme FDS

hydraulisch erhärtende, 1-komponentige, zementärer flexible Dichtungsschlämme


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