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Verarbeitungshinweise

Oberflächenversiegelnde Bodensysteme

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise zu oberflächenversiegelnden Bodensystemen.

Auf ungebundener Tragschicht  

Der Schichtaufbau des Belags für oberflächenversiegelnde Systeme mit ungebundener Tragschicht im GaLaBau. Hier mit Pflastern als Belag.

Auf vollgebundener Tragschicht

Der Schichtaufbau des Belags für oberflächenversiegelnde Systeme mit vollgebundener Tragschicht im GaLaBau. Hier mit Platten als Belag.
  • ZTV-Wegebau

    Für die Tragschicht in gebundener und ungebundener Form gelten die Verarbeitungsrichtlinien der ZTV-Wegebau

  • Entwässerung

    Die Entwässerung des Oberbaus, auch bei wasserundurchlässiger Verfugung, muss sichergestellt sein.

  • Vorsicht bei Rissen

    Ein nicht ausreichend wasserdurchlässiger Oberbau kann Wasser, welches z. B. durch kleine Risse im Stein einsickert, stauen und führt bei Frosteinwirkung zur Zerstörung der Fugen.

  • Technische Merkblätter

    Es sind die zusätzlichen Angaben in den Technischen Merkblättern zu beachten!



Die Schritte:

  1. Bettungsmörtel aufbringen

    Den Pflasterbettungsmörtel (z. B. SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4D) auf die ebene Tragschicht aufbringen und in einer Schichtdicke von mindestens 40 mm planeben mit einem Richtscheid abziehen.



Wussten Sie schon? Unser Profi-Tipp:

Die erforderliche Mindestschichtdicke ergibt sich hier aus der Gesamtbauweise des Systems und der geplanten Nutzung

Es ist zu beachten, dass das Einklopfen der Steine den Bettungsmörtel um ein Setzmaß von ca. 10 mm verdichtet, d. h. die Gesamtschichtdicke des Mörtels reduziert sich um einen Zentimeter.



  1. Kontaktschlämme auftragen

    Zur Verbesserung der Haftung zwischen Belag und Bettungsmörtel ist auf der Belagsunterseite die SAKRET Kontaktschlämme KS aufzutragen. Dabei ist die Unterseite der Steine bzw. Platten vollflächig in die Kontaktschlämme zu tauchen und frisch in frisch in das Mörtelbett einzusetzen bzw. zu verlegen.

  1. Belag verlegen

    Pflastersteine hammerfest in der erforderlichen Fugenbreite und -tiefe mit einem geeigneten Pflasterhammer in den Bettungsmörtel setzen und oberflächenbündig einschlagen. Platten in den Mörtel einlegen und mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer lotgerecht festklopfen. Zur Verringerung von Glanzerscheinungen und Rückständen von Fugenmörtel auf der Oberfläche des Belags, empfehlen wir die zu verfugende Fläche mit SAKRET Imprägnierung/Fughilfe vorzubehandeln.

  1. Belag vornässen

    Die Pflaster- oder Plattenfläche ist vor der Verfugung mit SAKRET Pflasterfugenmörtel mittels eines Schlauchs mit Sprühdüse oder einem Schwammbrett ausreichend mit Wasser vorzunässen, um die weitere Wasseraufnahme zu unterbinden. Dabei kein Stauwasser bilden.

  1. A - Verfugung mit zementgebundenen SAKRET Pflasterfugenmörtel 

    ZPF/ZPF Rustic

    Der Pflasterfugenmörtel ist in einem sauberen Mischgefäß sorgfältig und knollenfrei mit sauberem Leitungswasser zu vermischen. Anschließend wird die Masse auf der vorgenässten Fläche verteilt und mit einem Gummiwischer o. ä. ohne Lufteinschlüsse in die Fugen eingebracht. Während des Ansteifens ist die Fläche mit Sprühnebel feucht zu halten.

  1. B - Verfugung mit kunstharzgebundenem SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

    Nach dem Öffnen des Produktes wird der SAKRET Pflasterfugenmörtel an mehrere Stellen auf der Pflasterfläche verteilt und mit einem Gummiwischer in die Fuge eingearbeitet und verdichtet. Bei Fugenbreiten größer 20 mm ist darauf zu achten, dass das eingebrachte Fugenmörtelmaterial ausreichend nachzuverdichten ist.

  1. A - Fläche reinigen zementgebundene SAKRET Pflasterfugenmörtel ZPF/ZPF Rustic

    Nach dem Ansteifen des Materials wird die Fläche genässt, mit hartem Besen (Schrubber) vorgewaschen und nach einer Wartezeit von ca. 10 Minuten intensiv nachgewaschen, ohne die Fugenoberfläche auszuwaschen.

  1. B -Fläche reinigen 

    kunstharzgebundener SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

    Nach Ansteifen des Pflasterfugenmörtels ist die Fläche kreuz und quer mit einem Kokosbesen abzufegen und das überschüssige Material zu verwerfen. Hier ist darauf zu achten, dass die Fugenoberfläche gleichmäßig geschlossen und geglättet ist. Abschließend ist die Fläche mindestens 24 Stunden mittels einer unterlüfteten Abdeckfolie vor Niederschlag zu schützen.


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4D

SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4D

Mineralischer, drainfähiger Bettungsmörtel und Bettungsestrich nach DIN EN 13813 CT-C30-F4

Abbildung SAKRET Kontaktschlämme KS

SAKRET Kontaktschlämme KS

Hydraulisch erhärtende, kunststoffmodifizierte Haftbrücke 

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

Wasserundurchlässiger, 2-komponentiger Pflasterfugenmörtel auf Epoxidharzbasis. 

Abbildung SAKRET Steinverguss ZPF

SAKRET Steinverguss ZPF

Wasserundurchlässiger, zementärer Pflasterfugenmörtel 

Abbildung SAKRET Steinverguss ZPF Rustic

SAKRET Steinverguss ZPF Rustic

Wasserundurchlässiger, zementärer Pflasterfugenmörtel mit körniger Fugenoberfläche


Hier geht's zu weiteren Verarbeitungshinweisen im GaLaBau: