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VERARBEITUNGSHINWEISE

Wasserdurchlässige Bodensysteme

Hier zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt die Verarbeitungshinweise zu wasserdurchlässigen Systemen.

Auf vollgebundener Tragschicht

Der Schichtaufbau des Belags für wasserdurchlässige Systeme mit vollgebundener Tragschicht im GaLaBau. Hier mit Platten als Belag.

Auf ungebundener Tragschicht 

Der Schichtaufbau des Belags für wasserdurchlässige Systeme mit ungebundener Tragschicht im GaLaBau. Hier mit Platten als Belag.
  • ZTV-Wegebau

    Für die Tragschicht in gebundener und ungebundener Form gelten die Verarbeitungsrichtlinien der ZTV-Wegebau.

  • Entwässerung

    Die Entwässerung des Oberbaus muss sichergestellt werden, der Oberbau muss den zu erwartenden Belastungen entsprechen und tragfähig sein.

  • Raue Oberflächen

     Dichte Oberflächen sind aufzurauen (sand- oder kugelstrahlen). 

  • Drainagebahn

    Bei dichter Tragschicht (z. B. Beton) ist eine zusätzliche Entwässerung (Drainagebahn) unter der Bettung erforderlich.

  • Technische Merkblätter

    Es sind die zusätzlichen Angaben in den Technischen Merkblättern zu beachten!


Die Schritte:

  1. Bettungsmörtel aufbringen

    Den Pflasterbettungsmörtel (z. B. SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4Dauf die ebene Tragschicht aufbringen und in einer Schichtdicke von mindestens 40 mm planeben mit einem Richtscheid abziehen.


Wussten Sie schon? Unser Profi-Tipp:


Die erforderliche Mindestschichtdicke ergibt sich aus der Gesamtbauweise des Systems und der geplanten Nutzung. Es ist zu beachten, dass das Einklopfen der Steine den Bettungsmörtel um ein Setzmaß von ca. 25 % der aufgebrachten Materialhöhe verdichtet. Die Gesamtschichtdicke des Mörtels reduziert sich um 1/4.



  1. Kontaktschlämme auftragen

    Zur Verbesserung der Haftung zwischen Belag und Bettungsmörtel ist auf der Belagsunterseite die SAKRET Kontaktschlämme KS aufzutragen. Dabei ist die Unterseite der Steine bzw. Platten vollflächig in die Kontaktschlämme zu tauchen und frisch in frisch in das Mörtelbett einzusetzen bzw. zu verlegen.

  1. Belag verlegen

    Zur Verbesserung der Haftung zwischen Belag und Bettungsmörtel ist auf der Belagsunterseite die SAKRET Kontaktschlämme KS aufzutragen. Dabei ist die Unterseite der Steine bzw. Platten vollflächig in die Kontaktschlämme zu tauchen und frisch in frisch in das Mörtelbett einzusetzen bzw. zu verlegen.

  1. A - Verfugung mit den Produkten SAKRET Pflasterfugenmörtel

    PF 1 */PF 1 plus*/PF PU

    Die Pflaster- oder Plattenfläche darf im Vorfeld der Verfugung nicht vorgenässt werden. Nach dem Öffnen des Produktes wird der SAKRET Pflasterfugenmörtel unmittelbar darauf an mehrere Stellen auf der Pflasterfläche verteilt und mit einem Gummiwischer oder Kokosbesen in die Fuge eingearbeitet und verdichtet. Bei Fugenbreiten größer 20 mm ist darauf zu achten, dass das eingebrachte Fugenmörtelmaterial ausreichend nachzuverdichten ist.

  1. B - Verfugung mit den Produkten SAKRET Pflasterfugenmörtel

    PF1 plus*/ PF 1 plus fein/ PFE 2

    Die Pflaster- oder Plattenfläche ist vor der Verfugung mit SAKRET Pflasterfugenmörtel mittels eines Schlauchs mit Sprühdüse oder einem Schwammbrett ausreichend mit Wasser vorzunässen, um die Saugfähigkeit der Steinoberfläche zu reduzieren. Dabei kein Stauwasser bilden.

    Anschließend ist der SAKRET Pflasterfugenmörtel an mehrere Stellen auf der Pflasterfläche zu verteilen und mit einem Gummiwischer oder Kokosbesen in die Fuge einzuarbeiten und zu verdichten. Bei Fugenbreiten größer 20 mm und kleiner 5 mm ist darauf zu achten, dass das eingebrachte Fugenmörtelmaterial ausreichend nachzuverdichten ist.

  1. Fläche reinigen

    Nach Ansteifen des Pflasterfugenmörtels ist die Fläche diagonal zur Fuge kreuz und quer mit einem Kokosbesen abzufegen und das überschüssige Material zu verwerfen. Hier ist darauf zu achten, dass dabei die Fugenoberfläche gleichmäßig geschlossen und geglättet ist. Abschließend ist die Fläche mindestens 24 Stunden mittels einer unterlüfteten Abdeckfolie vor starkem Niederschlag zu schützen.


Eingesetzte SAKRET-Produkte:

Abbildung SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4D

SAKRET Pflasterbettungsmörtel NBM 4D

Mineralischer, drainfähiger Bettungsmörtel und Bettungsestrich nach DIN EN 13813 CT-C30-F4

Abbildung SAKRET Kontaktschlämme KS

SAKRET Kontaktschlämme KS

Hydraulisch erhärtende, kunststoffmodifizierte Haftbrücke 

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2

SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2

Wasserdurchlässiger, 2-komponentiger Reaktionsharzmörtel auf Epoxidharzbasis

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

SAKRET Pflasterfugenmörtel PFE 2w

Wasserundurchlässiger, 2-komponentiger Pflasterfugenmörtel auf Epoxidharzbasis. 

Abbildung SAKRET Kanister Platzhalter

SAKRET Pflasterfugenmörtel PF PU

Wasserdurchlässiger, 2-komponentiger PU-Pflasterfugenmörtel

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1

SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1

Wasserdurchlässiger, 1-komponentiger Kunstharz-Pflasterfugenmörtel. 

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1 plus

SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1 plus

Wasserdurchlässiger, 1-komponentiger Kunstharz-Pflasterfugenmörtel. 

Abbildung SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1 plus fein

SAKRET Pflasterfugenmörtel PF 1 plus fein

Wasserdurchlässiger, 1-komponentiger Kunstharz-Pflasterfugenmörtel für feine Fugen ab 3mm

* Dieses Produkt ist nur regional verfügbar.


Hier geht's zu weiteren Verarbeitungshinweisen im GaLaBau: